Drogen-Fahrer beschuldigt einen Freund — Polizei deckt Lüge auf

Diebesgut

Ein 34-Jähriger aus dem Landkreis Oldenburg hat bei einer Polizeikontrolle an einer Tankstelle in Bielefeld versucht, seine Schuld auf einen Freund abzuwälzen. Wie sich herausstellte, war die Geschichte erfunden.

Eine Mitarbeiterin der Tankstelle an der Artur-Ladebeck-Straße meldete gegen 9:40 Uhr der Polizei einen Kunden, der die getankte Benzinfüllung nicht bezahlen konnte. Als Polizisten auf das Gelände fuhren, saß eine Frau auf dem Beifahrersitz eines Audi A3 Sportback — der Fahrersitz war leer.

Der Mann erklärte den Beamten, dass er zwar getankt habe, aber mit seiner Girokarte nicht zahlen konnte. Ein Freund, sagte er, habe den Wagen gefahren und sich dann entfernt. Die Videoaufzeichnungen der Tankstelle zeigten aber etwas anderes: Darauf war eindeutig zu sehen, dass der 34-Jährige selbst den Audi gefahren hatte.

Unter Druck gab der Mann dann zu: Er besitzt keinen Führerschein und hat ihn auch noch nie besessen. Zudem sagte er, dass er Drogen konsumiert. Auf einen Drogenvortest ließ er sich nicht ein — er begründete dies damit, dass dieser ohnehin positiv ausfallen würde.

Die Polizei sperrte den Wagen auf dem Tankstellengelände und ließ einem Arzt im Krankenhaus Blut entnehmen. Die Beamten stellten den Fahrzeugschlüssel sicher und leiteten ein Strafverfahren ein. Die Tankstelle konnte der Mann in Gegenwart der Polizisten bezahlen.

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.

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