Im Landkreis Sigmaringen hat die Polizei in den vergangenen Tagen mehrere Vorfälle bearbeitet, die von einer Drogenfahrt über einen Sturz bis hin zu ausgefeilten Betrügereien reichen.
Autofahrer unter Drogeneinfluss in Sigmaringen
Einen 27-Jährigen stoppte eine Streifenwagenbesatzung des Polizeireviers Sigmaringen am Montagabend im Stadtgebiet. Als die Beamten den Mann einer allgemeinen Verkehrskontrolle unterziehen wollten, beschleunigte er seinen Pkw stark und fuhr davon. Die Polizisten folgten ihm und konnten ihn kurz darauf stoppen. Schnell war der Grund für seine Flucht offensichtlich: Der Mann stand augenscheinlich unter dem Einfluss berauschender Mittel. In seinem Fahrzeug fanden die Beamten Reste von Betäubungsmitteln und Konsumutensilien. Der 27-Jährige durfte nicht weiterfahren und musste in einer Klinik eine Blutprobe abgeben. Ihm drohen ein empfindliches Bußgeld, ein Fahrverbot sowie strafrechtliche Konsequenzen wegen unerlaubten Drogenbesitzes.
Radfahrerin in Gammertingen verletzt
Eine 26-Jährige ist am Montag kurz nach 18 Uhr in der Sigmaringer Straße in Gammertingen gestürzt. Sie war ohne weiteres Fahrzeug beteiligt zu Fall gekommen. Da sie keinen Helm trug, erlitt sie schwerere, aber nicht lebensbedrohliche Kopfverletzungen. Ein Rettungshubschrauber brachte sie in ein Krankenhaus. Am Fahrrad entstand nur geringer Sachschaden.
Senioren entgehen Betrugsmache in Bad Saulgau und Scheer
Ein 74-Jähriger und ein Paar im Alter von 85 und 86 Jahren sind am Montag nur knapp einem Vermögensschaden durch sogenannte Schockanrufe entgangen. Betrüger kontaktierten die Senioren telefonisch und gaben sich als Staatsanwälte und Gerichtsmitarbeiter aus. Sie behaupteten jeweils, die Tochter der Angerufenen habe einen tödlichen Verkehrsunfall verursacht und könne nur gegen die Bezahlung einer Kaution im fünfstelligen Euro-Bereich auf freien Fuß kommen. Die psychologisch geschulten Anrufer untermauzerten ihre Absicht auch mit einer weinenden Frau am Telefon.
Alle drei Senioren glaubten zunächst die Geschichte. Das Paar aus Scheer wollte Geld von seiner Hausbank abheben, wurde dort aber von einer Bankmitarbeiterin über die Betrugsmasche aufgeklärt. Der 74-Jährige hob Bargeld in der geforderten Höhe ab und wollte sich zum Übergabeort begeben, bekam aber Besuch von seiner tatsächlichen Tochter. Diese vereitelte die Geldübergabe in letzter Sekunde.
Die Polizei warnt erneut vor dieser Betrugsmasche und empfiehlt, insbesondere ältere Angehörige zu sensibilisieren. Bei entsprechenden Anrufen sollte man das Gespräch sofort beenden und selbstständig mit den Angehörigen Kontakt aufnehmen. Weitere Informationen bietet die Homepage der Kriminalprävention unter www.polizei-beratung.de oder die Kriminalpolizeiliche Beratungsstelle unter der Telefonnummer 07571/104-302.
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.
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