Ein 32-Jähriger sitzt nach einem Verkehrsunfall auf der A24 in Haft. Die Polizei ermittelt gegen ihn wegen Drogenhandels und Fahrens unter Drogeneinfluss.
Am Donnerstagabend gegen 23:30 Uhr fuhr der Mann mit seinem Mercedes auf der A24 in Richtung Berlin. Zwischen dem Rastplatz Schremheide und der Anschlussstelle Wöbbelin kam er mit seinem Wagen nach rechts von der Fahrbahn ab, fuhr über den Seitenstreifen auf ein angrenzendes Feld und kam dort etwa 200 Meter von der Fahrbahn entfernt zum Stehen.
Die Beamten des Autobahnpolizeireviers Stolpe trafen am Unfallort ein. Der Fahrer hatte das Fahrzeug bereits unverletzt verlassen. Bei der Unfallaufnahme ergaben sich Hinweise darauf, dass der Mann unter dem Einfluss berauschender Mittel stehen könnte. Ein Drogentest bestätigte den Verdacht und reagierte positiv auf Amphetamine. Daraufhin ließ die Polizei dem Mann Blut entnehmen.
Bei der Durchsuchung des Fahrzeugs fanden die Beamten verschreibungspflichtige Medikamente, weitere synthetische Betäubungsmittel sowie Konsumutensilien. In unmittelbarer Nähe des Wagens entdeckten sie zudem eine kleine Tasche mit weiteren Betäubungsmitteln. Der Mann führte mehrere Hundert Euro Bargeld mit sich.
Die Staatsanwaltschaft ordnete die vorläufige Festnahme des 32-Jährigen wegen des Verdachts des Handels mit Betäubungsmitteln an. Die Kriminalpolizeiinspektion Schwerin wurde in die weiteren Ermittlungen eingebunden. Im Zuge der Ermittlungen erfolgte eine durch die Staatsanwaltschaft angeordnete Durchsuchung der Wohnung des Mannes in Hamburg. Dort stellten Polizisten der Hamburger Polizei weitere Betäubungsmittel sowie szenetypische Verpackungs- und Konsumutensilien sicher. Alle verfahrensrelevanten Gegenstände wurden beschlagnahmt.
Noch am Freitag wurde Haftbefehl gegen den Mann erlassen. Anschließend wurde er in die Justizvollzugsanstalt Bützow überstellt. Die Ermittlungen werden durch das Fachkommissariat 2 der Kriminalpolizeiinspektion Schwerin geführt.
Wie sich die Zahlen entwickelt haben
Gegenüber 2024 hat sich die Zahl der Rauschgiftdelikte in Mecklenburg-Vorpommern um 32,9 Prozent verändert, sie ist gesunken. Gezählt wurden 2025 insgesamt 3.528 Fälle. Aufgeklärt wurden davon 90,7 Prozent, bundesweit 89,0 Prozent.
Quelle: Polizeiliche Kriminalstatistik des Bundeskriminalamts, 2025.
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.
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