Drogenhandel in Ulm: Sieben Verdächtige – einer in Untersuchungshaft

(Symbolbild)

Sieben Männer aus dem Raum Ulm stehen im Verdacht, mit größeren Mengen Rauschgift gehandelt zu haben. Die Kriminalpolizei des Polizeipräsidiums Ulm ermittelte bereits seit einigen Monaten gegen die Männer im Alter von 20 bis 33 Jahren.

Am Dienstag, 29. September 2026, durchsuchten die Ermittler mehrere Objekte in Ulm, Neu-Ulm und Allmendingen. Bei den Durchsuchungen stellten sie etwa 18 kg Marihuana, 2,5 kg Haschisch und 250 Marihuana-Pflanzen sicher. Darüber hinaus beschlagnahmten die Beamten einen Audi A6, etwa 45.000 Euro Bargeld, Gold im Wert von etwa 20.000 Euro, 13.000 Euro Falschgeld sowie diverse Hieb- und Stichwaffen, Federdruckwaffen und weitere Beweismittel.

Ein 32-Jähriger mit türkischer Staatsangehörigkeit wurde festgenommen. Am 29. September 2026 führte die Polizei ihn auf Antrag der Staatsanwaltschaft Ulm der zuständigen Haftrichterin des Amtsgerichts Ulm vor. Die Richterin setzte den Untersuchungshaftbefehl in Vollzug. Der 32-Jährige sitzt nun in einer Justizvollzugsanstalt.

Die sechs weiteren deutschen Staatsangehörigen wurden nach Abschluss der Maßnahmen entlassen. Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft und der Kriminalpolizei Ulm laufen weiter.


Die Entwicklung in Ulm

2024 zählte die Polizei in Ulm 733 Rauschgiftdelikte, 2025 waren es 413 — 43,7 Prozent weniger. Bundesweit ist die Zahl im selben Zeitraum um 27,8 Prozent gesunken.

Quelle: Polizeiliche Kriminalstatistik des Bundeskriminalamts, 2025.

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.

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