Bodenfeuchte Nordrhein-Westfalen: 0,6 Millimeter Regen in 7 Tagen — Trockenheit hält an

[Teilweise zu trocken]

Die aktuelle Dürrekarte des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung zeigt für Nordrhein-Westfalen ein gemischtes Bild. Während große Teile des Landes mit moderater Dürre oder ungewöhnlicher Trockenheit kämpfen, sind einzelne Bereiche normal feucht. Insgesamt überwiegen die trockenen Zonen.

Aktuelle Dürrekarte Nordrhein-Westfalen (Quelle: Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung)
Aktuelle Dürrekarte Nordrhein-Westfalen (Quelle: Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung)

Süden und Norden am stärksten betroffen

Der Süden des Landes weist deutliche Trockenheit auf. Hier zeigen sich Flecken mit schwerer Dürre, besonders in der Region um das südliche Bergland. Der Norden ist ebenfalls betroffen: Mehrere Bereiche werden als moderat trocken eingestuft. Die mittleren Landesteile präsentieren sich heterogen — neben Zonen mit ungewöhnlicher Trockenheit gibt es Regionen mit normalen Bodenfeuchtewerten. Grüne und hellblaue Bereiche, die auf normale oder feuchte Verhältnisse deuten, sind vereinzelt zu finden, insbesondere in einigen westlichen und zentralen Gebieten.

Niederschlag der vergangenen sieben Tage verändert Oberflächenlage kaum

In den vergangenen sieben Tagen fielen durchschnittlich nur 0,6 Millimeter Niederschlag. Diese Menge ist unzureichend, um die Bodenfeuchte in der gemessenen Tiefe von 1,80 Metern spürbar zu verbessern. Die Dürrekarte bildet den Durchschnitt der vergangenen zwei Wochen ab und reagiert daher träge auf kurzfristige Niederschlagsereignisse. Der minimale Regen der vergangenen Woche hat somit kaum zur Entspannung beigetragen.

Folgen für Landwirtschaft und Grundwasser

Die anhaltende Trockenheit bis in die Tiefe erschwert die Bedingungen für Kulturen und Grünland. Im Süden, wo schwere Dürre auftritt, können Pflanzen vermindert auf verfügbare Wasserdepots zugreifen. Für die Grundwasserneubildung ist die magere Niederschlagsbilanz ungünstig. Im Herbst sollten ausreichende Niederschläge folgen, um Speicherbestände aufzufüllen.

Aussichten für Niederschlag – kein Regen in den nächsten drei Tagen

In den kommenden drei Tagen ist kein Niederschlag zu erwarten. Die Trockenheit wird sich dadurch nicht abschwächen, sondern eher verfestigen. Erst wenn wieder nennenswerte Regenmengen fallen, können sich die Bodenfeuchtewerte in der Tiefe erholen.

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Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz aus offiziellen Quellen erstellt und redaktionell geprüft.

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