Das Wetter in Nordrhein-Westfalen: Regen und bis zu 21 Grad zum Oktoberbeginn

Der erste Oktober zeigt sich in Nordrhein-Westfalen von seiner trüben Seite: Dichte Wolken bedecken den Himmel nahezu lückenlos – die durchschnittliche Bewölkung liegt bei 98 Prozent, kein einziger Sonnenstrahl kommt durch. Dazu fällt ergiebiger Regen mit einer Niederschlagsmenge von 16,9 mm und einer maximalen Regenwahrscheinlichkeit von 73 Prozent. Die Temperaturen bewegen sich zwischen 15 und 21 Grad – für einen Oktobertag noch vergleichsweise mild, was auch der hohe Taupunkt von durchschnittlich 17 Grad unterstreicht: Die Luft ist mit einer Luftfeuchte von 89 Prozent fast gesättigt und fühlt sich spürbar feucht an. Der Wind weht mit bis zu 20 km/h, in Böen sind bis zu 30 km/h möglich. Der Luftdruck liegt bei soliden 1022 hPa, die Sichtweite ist mit 26 km trotz des Regens noch akzeptabel.

Freitag bringt Sonne und klare Luft

Der Freitag markiert einen deutlichen Wetterumschwung. Die Regenwahrscheinlichkeit sinkt auf maximal 19 Prozent, Niederschlag ist keiner zu erwarten. Stattdessen scheint die Sonne für immerhin 6,5 Stunden, die durchschnittliche Bewölkung geht auf 63 Prozent zurück. Die Temperaturen kühlen gegenüber dem Donnerstag merklich ab: Das Maximum erreicht nur noch 19 Grad, das Minimum liegt bei frischen 11 Grad. Der Wind ist mit bis zu 7 km/h (Böen bis 13 km/h) sehr schwach, der Luftdruck steigt auf 1031 hPa – ein deutliches Zeichen, dass sich Hochdruckeinfluss durchsetzt. Der Taupunkt fällt auf 12,3 Grad, die Luft wirkt trockener und klarer, die Sichtweite verbessert sich auf 28 km.

Hochdruck hält das Wochenende trocken

Das Wochenende steht ganz im Zeichen stabilen Hochdruckwetters. Der Samstag wartet mit dem sonnigsten Tag der Vorschau auf: Bei einer Bewölkung von nur 56 Prozent im Schnitt scheint die Sonne 8,3 Stunden lang, die Regenwahrscheinlichkeit liegt bei marginalen 1 Prozent, kein Niederschlag ist zu erwarten. Die Temperaturen spannen einen großen Bogen von kühlen 8 Grad in der Früh bis zu sommerlichen 20 Grad am Nachmittag. Der Luftdruck bleibt mit 1030 hPa stabil, die Sichtweite erreicht hervorragende 37 km. Der Sonntag bringt dann etwas weniger Sonne – die Scheindauer liegt bei 0 Stunden, die Bewölkung bei 57 Prozent – bleibt aber ebenfalls vollständig trocken (0 Prozent Regenwahrscheinlichkeit). Auffällig ist die sehr geringe Windaktivität mit maximal 4 km/h und Böen bis 6 km/h sowie eine stagnierende Tageshöchsttemperatur von 12 Grad, die möglicherweise auf Hochnebel oder Inversionslagen hindeutet. Der Luftdruck hält sich konstant bei 1030 hPa.

Regenschirm heute, Lagen-Look ab Samstag

Wer heute in NRW unterwegs ist, kommt um einen Regenschirm oder eine wasserdichte Jacke nicht herum – bei knapp 17 mm Niederschlag und einer Regenwahrscheinlichkeit von bis zu 73 Prozent ist Nässe nahezu garantiert. Ab Freitag lohnt sich dann das klassische Zwiebelprinzip: Die Morgen- und Abendstunden mit 11 Grad verlangen nach einer Jacke, während der Nachmittag mit bis zu 19 Grad durchaus leicht bekleidet genossen werden kann. Für den Samstag empfiehlt sich ein Ausflug ins Freie – 8,3 Sonnenstunden und frühherbstliche 20 Grad bitten regelrecht nach draußen. Sonnenbrille und eine leichte Jacke für den kühlen Morgen sind ideal. Am Sonntag sollte man angesichts gleichbleibender 12 Grad und möglichem Hochnebel eher wärmere Kleidung einplanen.


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