Bodenfeuchte Sachsen: 10,9 Millimeter Regen in 7 Tagen — schwere Trockenheit bleibt

Die aktuelle Dürrekarte des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung zeigt Sachsen mit einer gemischten Bodenfeuchtelage. Schwere Dürre dominiert große Teile des Landes, während einzelne Regionen normal feuchte Verhältnisse aufweisen. Der Boden bis 1,80 Meter Tiefe ist insgesamt von erheblicher Trockenheit geprägt.

Aktuelle Dürrekarte Sachsen (Quelle: Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung)
Aktuelle Dürrekarte Sachsen (Quelle: Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung)

Süden und Mitte am stärksten betroffen

Im Süden und in der Mitte Sachsens überwiegt schwere Dürre. Besonders die Gebiete zwischen dem Erzgebirge und der Mittelsächsischen Lösshügellandschaft sind deutlich trocken. Einzelne Bereiche zeigen auch extreme Dürre. Der Norden und Osten sind durchgehend von rotem bis orangem Bereich geprägt, wobei der äußerste Osten stellenweise gelb-orange übergeht. Nur lokale Flecken im Norden und an der Ostgrenze zeigen normale oder leicht feuchte Bedingungen.

Niederschlag der vergangenen sieben Tage verstärkt die Trockenheit nicht

In der vergangenen Woche fielen durchschnittlich 10,9 Millimeter Regen — ein Wert, der das Defizit nicht ausgleicht. Die Durchschnittstemperatur lag bei 8,6 Grad Celsius, die Höchsttemperatur erreichte 17,1 Grad. Diese gemäßigte Witterung belegt, dass die Trockenheit durch fehlenden Niederschlag über einen längeren Zeitraum entstanden ist. Der Boden reagiert auf Niederschlag träge; die schwere Dürre bis in 1,80 Meter Tiefe ist das Ergebnis anhaltender Unterversorgung.

Folgen für Landwirtschaft und Wasserhaushalt

Für Kulturen in den betroffenen Regionen bedeutet schwere Dürre einen erkennbaren Wassermangel. Herbstbestellungen und Winterkulturen keimen in trockenem Boden schwach auf. Im Wald verstärkt sich der Trockenstress, besonders für Flachwurzler wie Fichten. Der Grundwasserspiegel dürfte in den trockenen Gebieten weiterhin sinken. In den grün gemarkten Bereichen des Nordens ist die Versorgungslage deutlich besser.

Aussichten für Niederschlag — 4,8 Millimeter erwartet

In den kommenden drei Tagen werden etwa 4,8 Millimeter Niederschlag erwartet. Die Höchsttemperatur wird auf 14,8 Grad geschätzt, die Tiefsttemperatur auf 6,5 Grad. Diese Regenmenge reicht nicht aus, um die schwere Dürre spürbar zu mildern. Der Boden wird sich kurzfristig im Oberboden leicht erholen, die Tiefenschichten werden aber weiterhin unter Trockenheitsmangel leiden.

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Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz aus offiziellen Quellen erstellt und redaktionell geprüft.

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