Duisburg-Hochfeld: Mann schießt mit Schreckschusspistole – Polizei fahndet

(Symbolbild)

In Duisburg-Hochfeld ist es zu einer Kette von Gewaltdelikten gekommen, die mit Schüssen aus einer Schreckschusspistole eskalierte. Die Polizei ermittelt und sucht Zeugen.

Alles begann mit einem Streit in einem Café an der Eigenstraße. Zwei Personengruppen gerieten aneinander. Ein 21-Jähriger sprühte mit Pfefferspray um sich und verließ das Lokal. Niemand wurde dabei verletzt.

Kurz darauf beobachteten Zeugen den 21-Jährigen als Beifahrer in einem dunklen Auto. Aus dem fahrenden Wagen heraus schoss er mehrfach in Richtung einer Personengruppe, die sich außerhalb des Cafés aufhielt. Auch hierbei wurde niemand getroffen. Das Fahrzeug flüchtete daraufhin in unbekannte Richtung.

Die Gruppe begab sich anschließend zu einem Café an der Hochfeldstraße. Dort hielt ein weißes Auto, aus dem der 21-Jährige, ein 43-Jähriger und weitere Personen ausstiegen. In der folgenden körperlichen Auseinandersetzung wurde ein 38-Jähriger aus Duisburg nach bisherigem Ermittlungsstand von dem 21-Jährigen und dem 43-Jährigen mit einer Holzlatte leicht verletzt. Ein Rettungswagen brachte ihn zur stationären Behandlung ins Krankenhaus.

Polizisten nahmen die Anzeige wegen gefährlicher Körperverletzung auf. Am Tatort sicherten Experten der Kriminalpolizei abgefeuerte Schreckschussmunition. Die Schreckschusspistole selbst konnte bislang nicht gefunden werden.

Die Beamten trafen vor Ort auf den 21-Jährigen mit bulgarischer Staatsangehörigkeit, der nach Zeugenaussagen für die Taten verantwortlich sein soll. Sie brachten ihn zur Polizeiwache. Ein Alkoholtest zeigte, dass er getrunken hatte. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Duisburg wurde ihm Blut entnommen. Die Polizei durchsuchte seinen Wagen und seine Wohnung in Hochfeld. Nach Abschluss der Maßnahmen und in Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft ließen die Ermittler den Mann frei. Gegen ihn wird nun ein Strafverfahren eingeleitet.

Das Kriminalkommissariat 36 ermittelt zu den Hintergründen der Tat. Wer etwas Verdächtiges beobachtet hat, kann sich unter der Rufnummer 0203 2800 melden.

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.

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