Engelskirchen: Zwei Überfälle nach Verabredungen über Social Media

(Symbolbild)

In Engelskirchen ist es am Wochenende zu zwei brutalen Überfällen auf junge Männer gekommen, die sich über Social-Media-Plattformen mit vermeintlichen weiblichen Personen verabredet hatten.

Am Samstag, 22. August, etwa um 20:40 Uhr, traf sich ein 27-Jähriger aus Gummersbach mit einer Frau, mit der er seit mehreren Wochen online im Kontakt stand. Die beiden fuhren gemeinsam zu einem Parkplatz im Wald in der Nähe des Oelchenweges. Dort schlug plötzlich eine unbekannte Frau gegen das Auto. Als der 27-Jährige ausstieg, packte ihn ein Mann, und eine Gruppe von etwa sechs Personen trat auf ihn ein. Eine Person richtete nach seinen Angaben auch eine Schusswaffe auf ihn. Er flüchtete in sein Auto und fuhr davon. Bei dem Überfall verlor er seine Uhr und sein Handy.

Die Frau, mit der er sich verabredet hatte, war etwa 18 Jahre alt, circa 1,65 Meter groß, mit blonden langen Haaren und korpulenter Statur. Sie trug ein schwarzes Oberteil mit schwarzer Kapuzenjacke und einer hellgrauen Hose. Eine weitere weibliche Person aus der Gruppe war 20 bis 21 Jahre alt und circa 1,60 Meter groß. Die übrigen Tatverdächtigen waren männlich, etwa 20 bis 30 Jahre alt, trugen dunkle Kleidung sowie schwarze und weiße Masken.

Am Sonntag, 23. August, verabredete sich ein 19-Jähriger aus Engelskirchen über Social Media mit einer vermeintlich weiblichen Person am Spielplatz in der Hüttenstraße. Als er gegen 16 Uhr eintraf, näherten sich ihm acht bis zehn männliche Jugendliche, schubsten und drängten ihn zu einer Hütte entlang des Geh- und Radweges. In der Hütte beschimpften und beleidigten sie ihn zunächst, bevor sie auf ihn einschlugen und eintraten. Sie nahmen ihm die Geldbörse ab und warfen sie in den nahe gelegenen Fluss. Anschließend stießen sie ihn ebenfalls in den Fluss und verschwanden.

Die Polizei bittet um Hinweise. Das Kriminalkommissariat Wipperfürth ist unter der Telefonnummer 02261 8199-0 oder per E-Mail unter poststelle.oberbergischer-kreis@polizei.nrw.de erreichbar.

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.

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