Erpresser in Königsbronn festgenommen – Opfer in Italien festgehalten

(Symbolbild)

Spezialkräfte der Polizei haben am 2. Oktober 2026 einen 49-Jährigen bei einer geplanten Geldübergabe in Königsbronn festgenommen. Der Mann soll ein Opfer über mehrere Tage in einem Gebäude in Italien festgehalten und erpresst haben.

Der 60-jährige Geschädigte hatte sich mit dem Tatverdächtigen zur Übergabe eines sechsstelligen Betrags auf dem Parkplatz eines Lebensmittelmarktes verabredet. Gegen 19 Uhr erschien der Mann am Tatort und wurde dort von Spezialkräften des Polizeipräsidiums widerstandslos festgenommen. Bei der Festnahme wurde er nicht verletzt.

Nach den Ermittlungen soll der 49-Jährige zusammen mit einer 50-jährigen Frau und weiteren Tatbeteiligten das Opfer in Italien festgehalten haben. Dem Mann wurden erhebliche Verletzungen zugefügt. Nachdem er Geldtransfers auf Täterkonten leisten musste, wurde er in Italien freigelassen. Danach forderten die Erpresser noch einen weiteren sechsstelligen Betrag und vereinbarten die Geldübergabe in Königsbronn.

Am 3. Oktober 2026 wurde der Tatverdächtige aus dem Landkreis Heidenheim dem Haftrichter beim Amtsgericht Ellwangen vorgeführt. Der Richter erließ einen Haftbefehl wegen des Verdachts der schweren räuberischen Erpressung. Der Mann wurde anschließend in eine Haftanstalt gebracht.

Am selben Tag wurde die 50-jährige Tatverdächtige durch italienische Polizei festgenommen. Ein europäischer Haftbefehl wurde vollstreckt. Das Auslieferungsverfahren gegen die Frau läuft derzeit noch.

Bei zwei weiteren Tatverdächtigen führte die Polizei am 9. Oktober 2026 Durchsuchungsmaßnahmen durch. Beide wurden nach den polizeilichen Maßnahmen wieder freigelassen. Die Staatsanwaltschaft und Polizei ermitteln weiter, auch zu den Hintergründen der Tat.

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.

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