Das Präsenzkonzept „Safe City“ hat im Jahr 2025 maßgeblich zur Verbesserung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung im Essener Stadtkern beigetragen. Die intensivierten Maßnahmen führten zu einer spürbar positiven Entwicklung in der Innenstadt sowie zu einer Stärkung des Sicherheitsgefühls bei den Bürgerinnen und Bürgern.
Im vergangenen Jahr wurden im Rahmen des Konzepts insgesamt 125 Personen festgenommen – darunter vorläufige Festnahmen und vollstreckte Haftbefehle. Die Präsenzkräfte verhängten 99 Bereichsbetretungsverbote und ahndeten zudem 302 entsprechende Verstöße gegen diese Verbote. Die Gewaltkriminalität ging im Vergleich zum Vorjahr um rund ein Viertel zurück. Auch Messerangriffe und die Straßenkriminalität sind rückläufig.
Bei der Bekämpfung der Betäubungsmittelkriminalität stellten die Einsatzkräfte von „Safe City“ rund 15 Kilogramm Betäubungsmittel sicher. Darunter befanden sich etwa 1,6 Kilogramm Kokain und 1,2 Kilogramm Amphetamin sowie rund 11.000 Konsumeinheiten von Medikamenten wie Tabletten.
Die mobile Videobeobachtung wurde zeitweise parallel an zwei Örtlichkeiten eingesetzt: im Bereich Marktkirche, Porschekanzel und Kettwiger Straße sowie auf der Viehofer Straße bis zur Kreuzeskirchstraße und Kasteienstraße. Sie kam an 151 Tagen im Bereich des Marktes und an 135 Tagen auf der Viehofer Straße zum Einsatz.
Die schnelle Reaktion auf Beschwerden von Bürgern, Gastronomen und Geschäftsleuten ist ein wesentlicher Erfolgsfaktor. Zwischen Meldung und polizeilichem Einschreiten lagen häufig nur wenige Minuten. Das Beschwerdeaufkommen ist im Vergleich zur Ausgangslage erheblich gesunken. Größere Ansammlungen von verdächtigen Personen sind nur noch vereinzelt feststellbar.
Betäubungsmittelhändler reagieren auf die sichtbare Polizeipräsenz regelmäßig mit stundenlangem Rückzug. Durch die anhaltenden Präsenzmaßnahmen werden Beschaffungs- und Handelsstrukturen aufgebrochen. Bisher genutzte Rückzugs- und Lagerorte können nicht mehr dauerhaft genutzt werden, was eine anonyme Tatbegehung erschwert und gewohnte Abläufe unterbindet.
Die erfolgreiche Arbeit wird zudem durch die Zusammenarbeit mit örtlichen Kooperationspartnern wie dem Kommunalen Ordnungsdienst und der Suchthilfe garantiert. Das Präsenzkonzept „Safe City“ bleibt auch 2026 ein zentraler Baustein zur nachhaltigen Verbesserung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung im Essener Stadtkern.
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.
» Weitere Polizeimeldungen aus Nordrhein-Westfalen
Auch aus Nordrhein-Westfalen:
Mehr Polizeimeldungen: