Ein 37-jähriger Deutscher, gegen den ein Europäischer Haftbefehl bestand, ist von den Schweizer Behörden an die Bundespolizei überstellt worden. Am Dienstag, dem 29. September 2026, erfolgte die Überstellung am Autobahngrenzübergang Weil am Rhein.
Gegen den Mann bestand sowohl ein nationaler als auch ein europaweiter Untersuchungshaftbefehl. Die deutschen Justizbehörden suchten ihn wegen des Vorwurfs, bandenmäßig mit Betäubungsmitteln in großer Menge Handel getrieben zu haben. Nachdem er untertauchte, leiteten sie eine europaweite Fahndung ein. In der Schweiz konnte er festgenommen werden.
Bei der Überstellung an der Grenze nahm die Bundespolizei den Gesuchten fest und führte ihn einem Haftrichter vor. Anschließend wurde er in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert.
Rauschgiftdelikte in Baden-Württemberg: der Vergleich mit dem Bund
Die Polizei zählte 2025 landesweit 14.978 Rauschgiftdelikte, das sind 133 auf 100.000 Einwohner. Damit steht Baden-Württemberg besser als der Bundesdurchschnitt, wo 192 Fälle je 100.000 Einwohner erfasst wurden. Gezählt wird Rauschgiftdelikte, soweit sie nicht unter einer anderen Schlüsselzahl erfasst sind.
Quelle: Polizeiliche Kriminalstatistik des Bundeskriminalamts, 2025.
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.
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