Ein wichtiger Fahndungserfolg gelang der Polizei Dortmund am Donnerstagmorgen, 30. Juli, gegen 7 Uhr in direkter Nähe des Nordmarkts. Die Beamten nahmen einen 40-jährigen Syrer fest, der im Zusammenhang mit zahlreichen Kellereinbrüchen der jüngeren Vergangenheit gesucht wurde.
Der Mann war den Einsatzkräften aufgefallen, weil er eine große Tasche mit sich führte, in der ein großer Gegenstand in einem Hemd eingewickelt war. Als der 40-Jährige die Polizisten bemerkte, verließ er umgehend die Einmündung Nordmarkt/Schüchtermannstraße. Die Beamten kontrollierten ihn daraufhin unverzüglich.
Bei der Durchsuchung stießen die Polizisten auf eine unbekannte Substanz, die mutmaßlich ein Betäubungsmittel ist, eine große Elektro-Kettensäge und ein Küchenmesser. Nach ersten Ermittlungen könnte die Kettensäge aus einem Einbruchdiebstahl stammen.
Das Messer durfte der Mann nicht mitführen. Die Polizei Dortmund hatte gegen ihn bereits im Mai dieses Jahres ein Messertrageverbot ausgesprochen. Für diesen Verstoß erwartet ihn nun ein Ordnungsgeld in Höhe von 250 Euro. Bei weiteren Verstößen werden die Strafen erheblich höher ausfallen.
Der 40-Jährige ist mehrfach wegen Eigentumsdelikten in Erscheinung getreten. Die Beamten fertigten Strafanzeigen wegen Diebstahls und eines Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz. Nach der erkennungsdienstlichen Behandlung wurde der Mann entlassen, da die Voraussetzungen für eine Untersuchungshaft nicht erfüllt waren.
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