Ein 29-jähriger Fahrdienstleiter hat am 13. September 2026 den Bahnverkehr auf der Schwarzwaldbahn zum Erliegen gebracht. Die Bundespolizeiinspektion Offenburg wurde um 09:11 Uhr alarmiert, nachdem der Mann in Gengenbach nicht erreichbar war.
Als Polizisten und Rettungsdienst vor Ort eintrafen, waren die Türen des Stellwerks verriegelt. Durch die Fenster sahen sie den deutschen Staatsangehörigen, der offenbar bewusstlos in einem Bett lag. Auf Klopfen und die Warnsignale des Zugfunks reagierte er nicht. Die Feuerwehr Gengenbach öffnete daraufhin die Tür. Nach wiederholtem lautem Klopfen wachte der Mann auf und öffnete selbst.
Der Rettungsdienst versorgte ihn medizinisch. Aufgrund seines Verhaltens und mehrerer leerer Bierflaschen am Ort musste der 29-Jährige einen Alkoholtest machen. Dieser zeigte einen Wert von 0,94 Promille. In seinem Geldbeutel fanden die Beamten zwei Portionen einer weißen Substanz. Der Mann gab an, dass es sich um Kokain handele.
Die Staatsanwaltschaft Offenburg ließ dem Fahrdienstleiter Blut entnehmen. Die Ermittler werfen ihm Gefährdung des Bahnverkehrs und illegalen Drogenbesitz vor. Gegen 10:20 Uhr traf ein Ersatzfahrdienstleiter ein, sodass der Bahnbetrieb gegen 10:30 Uhr wieder aufgenommen werden konnte.
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.
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