Im Landkreis Börde hat die Polizei in der vergangenen Woche mehrere Fälle aufgegriffen, die zeigen, wie vielfältig die Arbeit der Beamten ist.
Ein Polizist des Polizeireviers Börde erhielt in Osterweddingen einen Hinweis von Zeugen: Ein Autofahrer soll bereits seit längerer Zeit ohne gültige Fahrerlaubnis unterwegs sein. Nach der Überprüfung des Kennzeichens stellte sich heraus, dass der Wagen auf einen 55-Jährigen zugelassen ist, dessen Führerschein seit 2008 erloschen ist. Der Mann fuhr seinen PKW demnach 18 Jahre lang regelmäßig im Straßenverkehr, obwohl er keine Fahrerlaubnis hatte. Nach Aussagen von Zeugen nutzte er das Auto regelmäßig für die Fahrt zur Arbeit. Gegen ihn wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet und die Weiterfahrt untersagt. Sollte der 55-Jährige trotz des Fahrverbots erneut angetroffen werden, prüft die Polizei weitere Maßnahmen wie die Sicherstellung des Fahrzeugschlüssels.
In Oebisfelde an der Beethovenstraße wurden mehrere Gullideckel aus ihren Verankerungen gerissen. Ein Anwohner meldete den Fall der Polizei. Die Deckel konnten später in verschiedenen Vorgärten gefunden und wieder eingesetzt werden. Die Polizei ermittelt wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr. Hinweise auf den oder die Täter gibt es bislang nicht.
Am Dienstagmorgen, etwa um 8 Uhr, erhielt die Polizei einen Hinweis zu einer hilflosen Person am Feldrand nahe Bottmersdorf. Vor Ort trafen die Beamten einen Mann an, der mit seinem Fahrrad gestürzt war. Seine Hose hatte sich in der Fahrradkette verfangen. Wegen starken Alkoholeinflusses konnte er sich nicht selbst befreien. Die Polizisten halfen ihm auf die Beine. Bei dem Versuch, seine Identität festzustellen, stürzte der Mann erneut und zog sich eine Platzwunde am Kopf zu. Bei dem 55-Jährigen wurde ein Alkoholgehalt von 2,6 Promille gemessen. Er wurde zur weiteren Behandlung ins Krankenhaus gebracht.
Zeugenaufruf
Wer Hinweise zum Fall der Gullideckel hat, kann sich an das Polizeirevier Börde wenden – unter der Telefonnummer 03904/4780 oder über das Elektronische Polizeirevier unter https://polizei.sachsen-anhalt.de/das-sind-wir/polizei-interaktiv/e-revier.
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.
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