Mit einer perfiden Masche haben zwei Betrügerinnen am Sonntag, 4. Oktober, in Trier und Schönecken Bewohner bestohlen. Sie gaben sich als Caritas-Mitarbeiterinnen aus und lenkten ihre Opfer ab, während Komplizinnen in die Wohnungen eindrangen.
In der Hubert-Neuerburg-Straße in Trier klingelte eine junge Frau gegen 13:55 Uhr und stellte sich als Caritas-Mitarbeiterin vor. Sie bat um ein Gespräch im Wohnzimmer. Während die Geschädigte mit ihr sprach, hörte sie, wie die angelehnte Wohnungstür ins Schloss fiel. Als die Bewohnerin nachschauen wollte, beendete die angebliche Caritas-Mitarbeiterin das Gespräch und verließ die Wohnung. Im Anschluss bemerkte die Geschädigte, dass eine vierstellige Bargeldsumme fehlte. Vermutlich hatte sich eine weitere Person während des Gesprächs unbemerkt über die angelehnte Tür Zutritt verschafft, das Geld gestohlen und beim Weggehen die Tür ins Schloss fallen lassen.
Gut zwei Stunden später versuchten die Täterinnen ihr Glück in Schönecken. Gegen 15:30 Uhr klingelte eine ebenfalls junge Frau in der Teichstraße, ebenfalls weiß gekleidet und vermeintlich als Caritas-Mitarbeiterin unterwegs. Der Ablauf war ähnlich, doch diesmal schöpfte die Bewohnerin Verdacht, weil sie keinen Besuch der Caritas erwartet hatte. Die falsche Caritas-Mitarbeiterin sowie eine zweite, dunkel gekleidete Frau verließen daraufhin fluchtartig die Wohnung. Vorher hatten sie allerdings bereits einen Geldbeutel mit zweistelliger Bargeldsumme gestohlen.
Die falsche Caritas-Mitarbeiterin aus Trier wird beschrieben als: etwa 25 Jahre alt, südländisches Aussehen, schlechtes Deutsch, kräftiger Körperbau (gab an, schwanger zu sein), komplett weiße Kleidung, Caritas-Ausweis an der Kleidung, dunkle, zu einem Dutt gebundene Haare.
Ob die beiden Fälle zusammenhängen, ermittelt die Polizei. Wer Angaben zu den falschen Caritas-Mitarbeiterinnen machen kann oder selbst Opfer dieser Masche wurde, wird gebeten, die Kriminalpolizei in Trier unter 0651 983-43390 oder die Polizei in Prüm unter 06551 9420 anzurufen.
So schützen Sie sich vor dieser Masche
Die Polizei rät: Lassen Sie keine Fremden unbeaufsichtigt in Ihre Wohnung oder Ihr Haus. Lassen Sie die Wohnungstür niemals unbeaufsichtigt offenstehen. Wenn Sie Zweifel haben, ob es sich um echte Mitarbeiter handelt, lassen Sie sich die Namen geben und erkundigen Sie sich zunächst bei den entsprechenden Einrichtungen. Lassen Sie Besuch, Handwerker oder Pflegekräfte nur herein, wenn Sie sie selbst bestellt haben oder diese vorher angekündigt wurden. Wehren Sie sich gegen aufdringliche Besucher notfalls energisch und rufen Sie laut um Hilfe. Rufen Sie beim geringsten Zweifel die Polizei unter 110 an.
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.
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