Mit der klassischen Masche der falschen Polizeibeamten haben Betrüger erneut zugeschlagen. Auf der Insel Rügen wurde eine 44-jährige Frau um etwa 10.000 Euro betrogen. In Friedland blieben ähnliche Betrugsversuche glücklicherweise erfolglos.
Im Fall auf Rügen kontaktierten die Betrüger die Frau telefonisch. Während eines mehr als achtstündigen Gesprächs wechselten sich die Anrufer ab und behaupteten, dass eine Betrügerbande aus dem Ausland es auf ihr Vermögen abgesehen habe. Um ihr Geld vor den vermeintlichen Tätern zu schützen, solle sie ihr Bargeld in Sicherheit bringen – anschließend werde es ihr zurückgegeben.
Die Frau glaubte, den Anweisungen echter Polizeibeamter zu folgen. Sie legte das Bargeld vor ihre Haustür, wo es ein Mann abholte. Der Schaden beträgt etwa 10.000 Euro.
Der Abholer wird als etwa 1,70 bis 1,80 Meter groß beschrieben. Er trug eine dunkle Jacke, dunkle Kleidung und eine dunkle Mütze.
So schützen Sie sich vor dieser Betrugsmasche
Echte Polizeibeamte fordern niemals dazu auf, Bargeld oder Wertgegenstände an Unbekannte zu übergeben oder vor der Haustür abzulegen. Lassen Sie sich am Telefon nicht unter Druck setzen – beenden Sie solche Gespräche. Im Zweifelsfall wählen Sie selbst den Polizeinotruf 110. Nutzen Sie niemals eine Telefonnummer, die die Anrufer vorgeben.
Sprechen Sie mit Angehörigen, Freunden und Nachbarn über diese Betrugsmasche. Die Täter setzen ihre Opfer gezielt unter Druck, erfinden bedrohliche Geschichten und missbrauchen das Vertrauen in die Polizei.
Wer Hinweise zur beschriebenen männlichen Person geben kann, wird gebeten, sich an eine beliebige Polizeidienststelle zu wenden oder Hinweise über das Digitale Polizeirevier der Landespolizei Mecklenburg-Vorpommern zu übermitteln.
Betrugsfälle im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte: der Vergleich mit Land und Bund
Im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte zählte die Polizei 2025 1.181 Betrugsfälle, das sind 479 auf 100.000 Einwohner. Damit steht unser Kreis besser als im Landesschnitt, wo 584 Fälle je 100.000 Einwohner erfasst wurden. Bundesweit sind es 770.
Quelle: Polizeiliche Kriminalstatistik des Bundeskriminalamts, 2025.
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.
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