Falscher Handwerker bestohlen 95-Jährige in Gelsenkirchen – Polizei warnt vor Betrügern

(Symbolbild)

Ein unbekannter Mann hat sich am Montag, 26. Oktober 2026, gegen 9.30 Uhr Zugang zur Wohnung einer 95-jährigen Frau in Gelsenkirchen-Ückendorf verschafft und sie bestohlen. Der Tatverdächtige klingelte an der Tür, gab sich als Handwerker aus, der die Heizungen überprüfen müsse. Er zeigte der Seniorin zwar einen Ausweis, steckte diesen aber sofort wieder ein, bevor sie ihn genauer betrachten konnte.

Anschließend wies der Mann die 95-Jährige an, alle Heizkörper aufzudrehen. Während die Frau dieser Anweisung nachkam, durchsuchte der Unbekannte ihre Wohnräume und flüchtete schließlich mit Geld und weiteren Wertsachen in unbekannte Richtung.

Der Tatverdächtige ist etwa 50 bis 55 Jahre alt. Zur Tatzeit trug er handwerkertypische Kleidung: einen Blaumann, eine blau-graue Mütze und Arbeitshandschuhe. Eine nähere Beschreibung liegt nicht vor.

Die Polizei Gelsenkirchen sucht Zeugen, die am Montagmorgen Verdächtiges in den Bereichen Nikolaus-Groß-Straße, Nansenstraße, Barenscheidstraße, Kistenweg oder Festweg beobachtet haben. Hinweise nimmt die Polizei unter den Telefonnummern 0209 365 8120 oder 0209 365 8240 entgegen.

So schützen Sie sich vor dieser Masche

Die Polizei Gelsenkirchen warnt besonders ältere Menschen vor dieser Betrugsmasche und gibt folgende Tipps: Öffnen Sie Fremden nicht die Tür, auch nicht bei angeblichen Notlagen. Nutzen Sie stattdessen den Türspion oder die Gegensprechanlage und erkundigen Sie sich durch die geschlossene Tür, wer davor steht. Sollten Sie sich unsicher sein, kontaktieren Sie Familie, Nachbarn oder Freunde – oder alarmieren Sie die Polizei über den Notruf 110, wenn Ihnen etwas verdächtig vorkommt oder Sie bedroht werden. Sprechen Sie auch mit älteren Angehörigen über diese Masche und sensibilisieren Sie sie für das richtige Verhalten.


Wie die Nachbarkreise dastehen

In Gelsenkirchen kamen 2025 auf 100.000 Einwohner 976 Betrugsfälle. Am höchsten fällt der Wert unter den Nachbarkreisen in Essen aus: 1.076 Fälle je 100.000 Einwohner. Landesweit sind es 946.

Quelle: Polizeiliche Kriminalstatistik des Bundeskriminalamts 2025; Kreisgrenzen © GeoBasis-DE / BKG (2026).

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.

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