Festnahme nach Schussabgabe und versuchter Brandstiftung in Heidenheim

(Symbolbild)

Nach einer Schussabgabe auf ein Geschäft und einem versuchten Brandanschlag in Heidenheim hat die Polizei einen Tatverdächtigen festgenommen. Der 19-Jährige wurde am 14. Oktober 2026 aufgrund eines Haftbefehls der Staatsanwaltschaft Ellwangen verhaftet und dem Haftrichter vorgeführt, der den Haftbefehl in Vollzug setzte.

Die Vorfälle ereigneten sich am Donnerstag, 24. September 2026, kurz nach 3:30 Uhr. Zunächst wurde versucht, ein Gebäude in der Schnaitheimer Straße in Brand zu setzen. Kurz darauf erfolgte eine Schussabgabe auf ein Geschäft in der Clichystraße. Der Tatverdächtige ist nach aktuellem Ermittlungsstand dringend verdächtig, an der versuchten Brandstiftung beteiligt gewesen zu sein.

Bei einer Durchsuchung an der Wohnanschrift des Mannes sicherte die Polizei Beweismittel. Der Tatverdächtige wurde in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert. Die Ermittlungen zu den Hintergründen und zu möglichen weiteren Tatverdächtigen laufen noch.


Brandstiftungen im Landkreis Heidenheim: der Vergleich mit Land und Bund

Im Landkreis Heidenheim zählte die Polizei 2025 33 Brandstiftungen, das sind 24 auf 100.000 Einwohner. Damit steht unser Kreis schlechter als im Landesschnitt, wo 17 Fälle je 100.000 Einwohner erfasst wurden. Bundesweit sind es 25.

Quelle: Polizeiliche Kriminalstatistik des Bundeskriminalamts, 2025.

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.

» Weitere Polizeimeldungen aus Baden-Württemberg