Freiburg: Falsche Handwerker betrügen 89-Jährigen – 10.000 Euro gefordert

(Symbolbild)

In Freiburg-Günterstal haben vier Männer am 18. September 2026 versucht, einen 89-Jährigen um etwa 10.000 Euro zu betrügen. Die Täter gaben sich als Mitarbeiter einer Dachsanierungsfirma aus und erschienen am Freitagvormittag gegen 11:00 Uhr an einem Haus in der Horbener Straße.

Nach Angaben des Geschädigten behaupteten die Männer, ein Loch im Dach des Hauses entdeckt zu haben, das kostengünstig repariert werden könne. Während der angeblichen Arbeiten stellten sie anschließend fest, dass auch die Dachrinne beschädigt sei und ebenfalls saniert werden müsse. Nach Abschluss der vermeintlichen Reparaturen präsentierten die Betrüger eine Rechnung über rund 10.000 Euro.

Als der 89-Jährige den hohen Betrag nicht sofort zahlte, fuhren die Täter mit ihm zu einer nahegelegenen Bank, um dort Bargeld abheben zu lassen. Ein aufmerksamer Mitarbeiter des Geldinstituts wurde stutzig, erkannte den Betrugsversuch und rief die Polizei. Die vier Männer verließen daraufhin fluchtartig den Ort, bevor die Beamten eintrafen.

Der Geschädigte beschrieb die Täter wie folgt: vier Männer mit gebräuntem Hautteint und dunklen Haaren, bekleidet mit weißen T-Shirts ohne Aufdruck und Arbeitshosen. Sie fuhren einen weißen Transporter ohne Aufschrift, möglicherweise mit Karlsruher Zulassung.

Das Polizeirevier Freiburg-Süd hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeugen, denen möglicherweise etwas Verdächtiges aufgefallen ist oder die Hinweise zum Fahrzeug oder den gesuchten Personen geben können. Erreichbar ist das Revier unter der Telefonnummer 0761 882-4421.

Vorsicht vor unseriösen Handwerkern: Die Polizei empfiehlt, unangekündigt erscheinende Handwerker zu einem späteren Zeitpunkt wiederzubestellen und eine Vertrauensperson hinzuzuziehen. Öffnen Sie die Tür nur mit vorgelegtem Sperrriegel. Lassen Sie nur Mitarbeitende von Handwerksbetrieben, der Hausverwaltung oder der Stadtwerke hinein, die Sie selbst bestellt haben oder die vorab angekündigt worden sind. Von Amtspersonen können Sie immer den Dienstausweis verlangen – prüfen Sie ihn sorgfältig auf Druck, Foto und Stempel. Im Zweifelsfall rufen Sie die entsprechende Behörde an, suchen Sie aber die Nummer selbst heraus. Weitere Informationen finden Sie auf der Website polizei-beratung.de.

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.

» Weitere Polizeimeldungen aus Baden-Württemberg