Freiburg-Rieselfeld: 30-Jähriger wegen Mordes und versuchten Mordes in Untersuchungshaft

(Symbolbild)

Ein 30-jähriger Deutscher sitzt seit Dienstagabend in Untersuchungshaft. Das Amtsgericht Freiburg hat auf Antrag der Staatsanwaltschaft einen Haftbefehl wegen Mordes und versuchten Mordes erlassen. Der Mann steht im Verdacht, einen 74-Jährigen am Dienstagabend, 08.09.2026, auf einem Parkplatz in Rieselfeld getötet zu haben – und eine Woche zuvor einen anderen Mann mit einem Messer angegriffen zu haben.

Am Dienstagabend gegen 21.20 Uhr meldete ein Zeuge über den Polizeinotruf eine schwer verletzte Person auf dem Parkplatz an der Willy-Brandt-Allee/Carl-von-Ossietzky-Straße. Als Polizeistreifen eintrafen, fanden sie den 74-Jährigen leblos vor. Der Mann wies Stich- und Schnittverletzungen auf. Der Rettungsdienst versuchte noch, ihn zu retten, aber er verstarb am Tatort.

Aufgrund von Zeugenaussagen leitete die Polizei sofort eine Fahndung ein. Wenig später nahmen Einsatzkräfte den 30-Jährigen im Bereich der Berliner Allee fest. Bei der Suche waren auch Polizeihundeführer und ein Polizeihubschrauber im Einsatz. Die mutmaßliche Tatwaffe – ein Messer – wurde unweit des Tatortes gefunden und sichergestellt.

Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen steht der 30-Jährige auch unter Verdacht, am Sonntag, 06.09.2026, am Schlossbergring in Freiburg einen anderen Mann angegriffen zu haben. Nach bisherigen Erkenntnissen habe der Tatverdächtige diesen Mann, den er kurz zuvor kennengelernt hatte, unvermittelt mit einem Messer attackiert und verletzt.

Bei früheren Ermittlungen ist der Mann bereits mehrfach wegen Eigentums- und Rohheitsdelikten sowie Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz aufgefallen. Ob die Opfer den Tatverdächtigen kannten oder welches Motiv hinter den Taten steckt, ermitteln Staatsanwaltschaft und Kriminalpolizei noch. Entgegen Spekulationen in sozialen Medien gibt es nach aktuellem Stand keine Hinweise auf Mittäter.

Die Kriminalpolizei Freiburg bittet um Hinweise unter der Telefonnummer 0761 882-2880. Diese Nummer ist rund um die Uhr erreichbar.

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.

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