Freiburg und Gundelfingen: Betrüger erbeuten hohe Vermögen durch Kryptowährungs-Masche

(Symbolbild)

Betrüger haben in zwei Fällen in der Region Freiburg Geschädigte um hohe Vermögen gebracht. Die Polizei warnt vor einer perfiden Betrugsmethode, bei der Kriminelle gefälschte SMS-Nachrichten von vermeintlichen Kryptobörsen versenden.

Der erste Fall ereignete sich am Montag, 20. Juli 2026. Ein 44-jähriger Mann aus Gundelfingen erhielt eine SMS, die angeblich von einer Kryptobörse stammte, die er nutzte. Die Nachricht warnte vor einem verdächtigen Anmeldeversuch und forderte ihn auf, eine bestimmte Telefonnummer anzurufen.

Am Telefon gaukelte die Täterschaft dem Mann vor, sein Passwort für sein Hardware-Wallet sei teilweise kompromittiert. Ein Hardware-Wallet ist ein USB-Stick-ähnlicher Datenträger, der als digitale Geldbörse für Kryptowährungen dient. Die Betrüger leiteten den 44-Jährigen dann auf eine manipulierte Internetseite, wo sie sein Passwort abfingen. Anschließend buchten sie Kryptowährung im Wert eines niedrigen fünfstelligen Euro-Betrages von seinem Konto ab.

Wenige Tage später, am Donnerstag, 23. Juli 2026, gelang es den gleichen Kriminellen, eine 39-jährige Frau aus Freiburg mit derselben Masche abzuziehen. Hier erbeuteten sie Kryptowährung in einem mittleren fünfstelligen Euro-Betrag.

Die Polizei empfiehlt mehrere Schutzmaßnahmen: Greifen Sie auf Kryptobörsen nur über offizielle Websites zu, die Sie sich als Lesezeichen speichern – klicken Sie niemals auf Links in E-Mails oder SMS. Laden Sie Wallet-Apps nur von der offiziellen Webseite des Anbieters herunter. Aktivieren Sie Zwei-Faktor-Authentifizierung auf allen Konten. Größere Bestände an Kryptowährungen sollten in einem Hardware-Wallet gespeichert werden, das mehr Schutz bietet als Software-Wallets oder Online-Börsen. Wichtig: Das Passwort – die sogenannte Seed Phrase – für das Hardware-Wallet darf niemals herausgegeben werden. Installieren Sie auch keine Fernwartungssoftware, die Betrügern Zugriff auf Ihren Computer ermöglicht.

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz (Claude von Anthropic) erstellt. Die Daten stammen aus zuverlässigen Quellen, der Text wurde maschinell generiert und redaktionell geprüft.

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