Friedrichstadt: 27-Jähriger wegen schwerer Betrügereien in Untersuchungshaft

(Symbolbild)

Die Kriminalpolizei Husum hat am Freitag, 4. September, einen 27-jährigen Mann in Friedrichstadt festgenommen. Ihm werden mehrere schwere Betrügereien vorgeworfen. Das Amtsgericht Flensburg hatte auf Antrag der Staatsanwaltschaft Flensburg zuvor einen Untersuchungshaftbefehl wegen Wiederholungsgefahr erlassen. Am Samstag wurde der Mann dem Haftrichter vorgeführt und kam anschließend in eine Justizvollzugsanstalt.

Dem 27-Jährigen wird vorgeworfen, zwischen November 2025 und August 2026 in sechs Fällen zwei Menschen um einen Betrag im mittleren fünfstelligen Bereich betrogen zu haben. Der Mann habe ihnen vorgespielt, sehr wohlhabend zu sein. Nach eigener Aussage sollte er Alleinerbe eines großen Vermögens sein, das kurz vor der Auszahlung stehe. Um seine Opfer zu täuschen, sollen Schreiben von Banken und Urkunden gefälscht worden sein.

Bereits am 6. November 2025 durchsuchten Kriminalbeamte die Wohnung des Beschuldigten. Damals soll er eine Person um eine Summe im hohen sechsstelligen Bereich betrogen haben. Auch dieses Verfahren wird bei der Staatsanwaltschaft Flensburg geführt.

Das ergaunerte Geld soll der Mann verwendet haben, um seinen luxuriösen Lebensstil zu finanzieren.


Betrugsfälle im Landkreis Nordfriesland: der Vergleich mit Land und Bund

Im Landkreis Nordfriesland zählte die Polizei 2025 888 Betrugsfälle, das sind 522 auf 100.000 Einwohner. Damit steht unser Kreis besser als im restlichen Bundesland, wo 600 Fälle je 100.000 Einwohner erfasst wurden. Bundesweit sind es 770.

Quelle: Polizeiliche Kriminalstatistik des Bundeskriminalamts, 2025.

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.

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