Fünf Unfälle auf der A 9: Geschwindigkeitsverstöße in Stadt und Landkreis

(Symbolbild)

In der Zeit vom 4. bis 7. September 2026 verzeichnete die Polizei in Dessau-Roßlau und den umliegenden Landkreisen mehrere Verkehrsverstöße und Unfälle. Im Mittelpunkt standen Geschwindigkeitsverstöße sowie ein Unfall mit ungewöhnlichem Hergang.

Am Freitag, 4. September, ereigneten sich gleich vier Unfälle auf der A 9. Gegen 13:50 Uhr kam es zwischen den Anschlussstellen Vockerode und Dessau-Ost zu einem Auffahrunfall: Ein 64-jähriger Fahrer eines Opel fuhr auf einen vor ihm fahrenden 45-jährigen Skoda-Fahrer auf, der bremsen musste. Niemand wurde verletzt; der Sachschaden betrug etwa 13.000 Euro.

Etwa eine Stunde später, gegen 14:50 Uhr, ereignete sich zwischen Wolfen und Halle/Brehna ein ungewöhnlicher Unfall. Die Heckscheibe eines Wohnanhängers, den ein 34-jähriger Opel-Fahrer zog, platzte plötzlich und schleuderte in die mittlere Fahrspur. Die Scheibe kollidierte mit zwei Motorrädern und beschädigte danach einen Pkw auf der linken Fahrspur. Ein Motorradfahrer wurde leicht verletzt. Der Schaden lag bei etwa 11.000 Euro.

Am gleichen Tag gegen 16:40 Uhr kam es zwischen Klein Marzehns und Köselitz zu einer Unfallenflucht: Ein unbekannter Fahrer kam im Baustellenbereich von der linken Fahrbahn ab und kollidierte mit einem Betonklotz. Ein Begrenzungslicht wurde beschädigt und auf die Fahrbahn geschleudert, wobei es zwei folgende Pkws beschädigte. Der Unfallverursacher entfernte sich unerlaubt vom Unfallort. Verletzungen gab es keine.

Um 20:00 Uhr, ebenfalls am 4. September, verlor ein 64-jähriger Mercedes-Fahrer auf regennasser Fahrbahn zwischen Dessau-Süd und Dessau-Ost die Kontrolle über sein Fahrzeug. Der Wagen schleuderte nach links, prallte gegen die Mittelleitplanke, kam dann nach rechts ab und stieß mit einem Kleintransporter zusammen. Niemand wurde verletzt; der Schaden betrug etwa 35.000 Euro.

Zusätzlich zu den Unfällen führte die Polizei Geschwindigkeitskontrollen durch. Am Freitagvormittag wurden in Dessau-Mildensee auf der Kleutzscher Straße 83 Fahrzeuge gemessen. Bei erlaubten 30 km/h gab es 18 Verstöße; die höchste gemessene Geschwindigkeit betrug 56 km/h. Am Freitagnachmittag kontrollierten Beamte auf der B 100 Höhe Carlsfeld insgesamt 2.663 Fahrzeuge. Bei einer Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h wurden 115 Verstöße festgestellt; das schnellste Fahrzeug fuhr 136 km/h.

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.

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