Nach wiederholten Angriffen auf einen Funkmast im Ostseebad Dierhagen, die zu Störungen der Telekommunikationsversorgung führten, hat die Polizei einen Tatverdächtigen festgenommen. Der 42-jährige Mann sitzt nun in Untersuchungshaft.
Die Kriminalpolizeiinspektion Anklam und das Kriminalkommissariat Stralsund hatten die Ermittlungen mit Unterstützung des Landeskriminalamtes Mecklenburg-Vorpommern übernommen. Bei den Ermittlungen sicherten die Beamten unter anderem Videoaufzeichnungen des Tatverdächtigen.
Zur Identifizierung führte schließlich ein anderer Polizeieinsatz: Am Mittwoch, 28. Oktober 2026, rückten Einsatzkräfte des Polizeireviers wegen einer Streitigkeit in einer Kleingartenanlage in Ribnitz-Damgarten aus. Vor Ort erkannten die Polizisten den Mann durch einen Abgleich mit dem gesicherten Videomaterial vom Tatort wieder. Kurz darauf nahmen sie ihn fest. Ein Abgleich gesicherter Kommunikationsdaten erhärtete den Tatverdacht gegen ihn.
Der 42-Jährige steht unter Verdacht, für mehrere Straftaten der Störung von Telekommunikationsanlagen sowie der vorsätzlichen Brandstiftung verantwortlich zu sein. Das Amtsgericht Stralsund erließ am Donnerstag auf Antrag der Staatsanwaltschaft einen Haftbefehl. Der Mann wurde daraufhin in Untersuchungshaft genommen.
Die Polizei ermittelt noch zu den Hintergründen und den konkreten Abläufen der Taten.
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.
» Weitere Polizeimeldungen aus Mecklenburg-Vorpommern
Auch aus Mecklenburg-Vorpommern:
Mehr Polizeimeldungen: