Gartenlaube brannte in Haldensleben – Polizei ermittelt wegen Brandstiftung

(Symbolbild)

In Haldensleben hat am Sonntagmittag eine Gartenlaube in der Nähe der Wedringer Straße gebrannt. Als die Polizei eintraf, stand das Gebäude bereits im Vollbrand. Die Feuerwehr Haldensleben rückte mit 27 Einsatzkräften und fünf Fahrzeugen an und löschte den Brand. Der Schaden wird auf 10.000 Euro geschätzt. Nach ersten Erkenntnissen kann Selbstentzündung ausgeschlossen werden. Die Polizei ermittelt wegen Brandstiftung.

Eine Befragung von Passanten vor Ort führte zu keinen Hinweisen auf mögliche Täter. Das Polizeirevier Börde nimmt Zeugenhinweise unter der Telefonnummer 03904 / 4780 oder über das Elektronische Polizeirevier (https://polizei.sachsen-anhalt.de/das-sind-wir/polizei-interaktiv/e-revier) entgegen.

Am Sonntagabend haben Polizeibeamte des Polizeireviers Börde einen 39-Jährigen aus Kasachstan gestellt, der mit seinem E-Scooter unsicher auf der Alvenslebener Landstraße in Haldensleben unterwegs war. Als er versuchte, auf einen Gehweg zu fahren, stürzte er. Die Beamten halfen ihm auf und entdeckten dabei zwei Tüten mit betäubungsmittelähnlichen Substanzen in seiner Jackentasche.

Der Mann gab zu, Betäubungsmittel konsumiert und besessen zu haben. Bei einer Durchsuchung auf der Polizeidienststelle fanden die Beamten mehrere Tütchen mit Cannabis und Amphetaminen. Die Polizei durchsuchte auch seine Gartenlaube und seine Wohnung. Dort kamen weitere Betäubungsmittel, zwei Cannabispflanzen und eine Feinwaage zum Vorschein. In der Laube des 39-Jährigen entdeckten die Beamten zudem eine Schreckschusspistole mit Magazin sowie einen Wurfstern.

Gegen den Mann wurden mehrere Ermittlungsverfahren eingeleitet – unter anderem wegen illegalen Besitzes und Handeltreibens mit Betäubungsmitteln in großer Menge.


Wie die Nachbarkreise dastehen

Im Landkreis Börde kamen 2025 auf 100.000 Einwohner 46 Brandstiftungen. Am höchsten fällt der Wert unter den Nachbarkreisen im Altmarkkreis Salzwedel aus: 70 Fälle je 100.000 Einwohner. Landesweit sind es 56.

Quelle: Polizeiliche Kriminalstatistik des Bundeskriminalamts 2025; Kreisgrenzen © GeoBasis-DE / BKG (2026).

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.

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