In Gelsenkirchen ermittelt die Polizei nach zwei Raubstraftaten, die sich am gleichen Tag ereignet haben. In beiden Fällen wurden junge Menschen angegriffen und beraubt.
Der erste Überfall passierte gegen 9.40 Uhr auf der Urbanusstraße. Ein 14-Jähriger wurde dort von einem Unbekannten angesprochen und nach Geld gefragt. Als der Jugendliche einen kleinen Geldbetrag herausgab, forderte der Angreifer unter Drohung von Gewalt mehr Geld und nahm es dem 14-Jährigen aus der Geldbörse. Danach flüchtete er.
Der Angreifer wird beschrieben als 16 bis 18 Jahre alt, etwa 1,60 Meter groß und von dünner Statur. Er hatte einen Ober- und Kinnbart. Zur Tatzeit trug er eine schwarze Baseballcap, eine schwarze Jacke und eine schwarze Jogginghose.
Gegen 10.45 Uhr alarmierten Anwohner die Polizei zum Nollenpad. Dort bedrohte ein anderer unbekannter Jugendlicher zwei zwölfjährige Gelsenkirchener und forderte Bargeld. Der Angreifer griff einem der Jungen in die Hosentasche und nahm einen geringen Geldbetrag heraus.
Dieser Tatverdächtige wird beschrieben als etwa 18 Jahre alt, mit dunklen Haaren und Schnurrbart. Er war dunkel gekleidet.
Die Polizei bittet Zeugen, die etwas über die unbekannten Personen wissen, sich zu melden. Hinweise werden unter den Rufnummern 0209 365 7512 und 0209 365 8240 entgegengenommen.
Raubdelikte in Gelsenkirchen: der Vergleich mit Land und Bund
In Gelsenkirchen zählte die Polizei 2025 287 Raubdelikte, das sind 107 auf 100.000 Einwohner. Damit steht unsere Stadt deutlich schlechter als im Landesschnitt, wo 61 Fälle je 100.000 Einwohner erfasst wurden. Bundesweit sind es 48.
Quelle: Polizeiliche Kriminalstatistik des Bundeskriminalamts, 2025.
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.
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