Am 20. Juli 2026 kontrollierten Beamte der Bundespolizei einen 25-jährigen ghanaischen Staatsangehörigen am Bahnhof Kehl. Der Mann war mit einem grenzüberschreitenden Fernzug von Frankreich nach Deutschland eingereist. Bei der Überprüfung Bei den wiedereingeführten Binnengrenzkontrollen stellte sich heraus: Der 25-Jährige konnte weder ein Visum noch einen Aufenthaltstitel für die Einreise nach Deutschland vorweisen.
Damit bestand der Verdacht der versuchten unerlaubten Einreise. Doch das war nicht alles: Die Beamten ermittelten, dass der Ghanaer von den belgischen Behörden mit einem europäischen Haftbefehl gesucht wurde. Gegen ihn lagen Vorwürfe der Geldwäsche, mehrerer Betrugsdelikte und der Beteiligung an einer kriminellen Vereinigung vor.
Nach seiner richterlichen Vorführung am 21. Juli 2026 vor dem Amtsgericht Offenburg wurde der 25-Jährige in eine Haftanstalt gebracht. Dort wartet er nun auf seine Auslieferung nach Belgien.
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