Ein Getreidefeld und ein Mähdrescher sind am Donnerstagabend bei Wertheim in Brand geraten. Ein 66-Jähriger war damit beschäftigt, ein Feld unterhalb des Kembacher Wegs zu ernten, als er hinter seinem Fahrzeug plötzlich Flammen bemerkte.
Das Feuer breitete sich aufgrund des Windes rasch aus. Es griff teilweise auf den Mähdrescher über und erfasste auch die Vegetation auf der gegenüberliegenden Straßenseite. Mehrere Landwirte unterstützten die Löscharbeiten, indem sie angrenzende Flächen umzupflügten und mit ihren Wassertanks halfen.
Die Feuerwehren aus Reicholzheim, Wertheim, Höhefeld, Neubrunn, Böttigheim und Billingshausen rückten mit 14 Fahrzeugen und 75 Einsatzkräften an. Gegen 19.40 Uhr war der Brand gelöscht. Während der Löscharbeiten musste der Kembacher Weg zeitweise komplett gesperrt werden.
Die Bilanz des Brandes fällt erheblich aus: Rund 1,5 Hektar Sommergerste im Wert von etwa 2.000 Euro wurden zerstört. Die Höhe des Schadens am Mähdrescher ist noch unbekannt. Als mögliche Brandursachen kommen ein technischer Defekt oder Funkenflug durch einen Fremdkörper im Mähwerk infrage. Hinweise darauf, dass jemand anderes Schuld trägt, gibt es nicht.
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