Giftköder, Wildunfälle und Brand: Polizei Wittenberg zieht Bilanz

(Symbolbild)

In der Region Wittenberg haben die Polizei und Feuerwehr in den vergangenen zwei Tagen mehrere Einsätze abgearbeitet. Im Mittelpunkt standen ein mysteriöser Giftköder, zwei Wildunfälle sowie ein Großbrand.

Unbekannte legen Giftköder aus

Am Dienstag, 22. Juli, meldete eine aufmerksame Bürgerin der Polizei einen Giftköder auf einer Grünfläche in der Bahnhofstraße in Prettin. Sie übergab den gefährlichen Köder den Beamten, die sofort die Nachbarschaft befragten und die Anwohner für die Gefahr sensibilisierten. Die Polizei hat ein Ermittlungsverfahren wegen Verstoß gegen das Tierschutzgesetz eingeleitet.

Hirschkuh und Reh verursachen Unfälle

Am 22. Juli fuhr ein 40-jähriger VW-Fahrer gegen 14.39 Uhr auf der Bundesstraße 2 aus Eisenhammer in Richtung Lubast. Etwa 1,4 Kilometer vor Köplitz kreuzte plötzlich eine Hirschkuh von rechts die Fahrbahn. Trotz einer Notbremsung konnte der Autofahrer den Zusammenstoß nicht verhindern. Am Fahrzeug entstand Sachschaden; das Tier floh vom Unfallort.

Am darauffolgenden Tag, gegen 06.38 Uhr, ereignete sich auf der Landesstraße 129 ein ähnlicher Unfall. Eine 19-jährige BMW-Fahrerin kam aus Richtung Kemberg und fuhr in Richtung Meuro, als plötzlich ein Reh von rechts nach links über die Fahrbahn wechselte. Auch sie konnte trotz Gefahrenbremsung einen Zusammenstoß nicht verhindern. Das verletzte Tier musste durch einen Schuss aus der Dienstwaffe eines Polizisten von seinen Leiden erlöst werden.

Schuppen in Radis steht in Vollbrand

Am 22. Juli kam es gegen 18.00 Uhr in Radis im Ortsteil Winkel zu einem Großbrand. Ein Schuppen stand bei Ankunft der Feuerwehr bereits in Vollbrand. Im Inneren befanden sich ein älterer Traktor sowie diverses Werkzeug. Die Feuerwehren Gräfenhainichen, Radis, Rotta, Bergwitz und Reuden waren mit insgesamt 48 Kameraden und 12 Fahrzeugen im Einsatz. Der entstandene Schaden wird auf den unteren fünfstelligen Bereich geschätzt. Die genaue Brandursache ist noch unklar; ein Brandermittlungsverfahren wurde eingeleitet.

Fahrer ohne Fahrerlaubnis und unter Drogeneinfluss unterwegs

Am 22. Juli gegen 20.35 Uhr bemerkten Polizisten in der Rosa-Luxemburg-Straße in Jessen einen Renault-Fahrer, der keinen Sicherheitsgurt trug. Bei der anschließenden Kontrolle am Hospitalplatz stellte sich heraus, dass der 25-Jährige nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis ist. Ein Drogentest reagierte positiv auf Tetrahydrocannabinol (THC). Die Polizei ordnete eine Blutprobenentnahme an und leitete ein Ermittlungsverfahren wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis sowie ein Ordnungswidrigkeitsverfahren wegen Fahrens unter Drogeneinfluss ein. Dem Mann wurde die Weiterfahrt untersagt.

Geschwindigkeit deutlich überschritten

Am 23. Juli führte die Polizei zwischen 07.00 und 09.00 Uhr in der Friedrichstraße in Wittenberg eine Geschwindigkeitsmessung durch. An der Messstelle in Höhe der Gaststraße in Richtung Triftstraße beträgt das Tempolimit 30 km/h. Von 60 kontrollierten Fahrzeugen überschritten zehn Fahrer diese Grenze. Sieben Fahrer erhielten Verwarngelder, drei müssen mit Bußgeldern rechnen. Das schnellste Fahrzeug wurde mit 53 km/h gemessen.

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz (Claude von Anthropic) erstellt. Die Daten stammen aus zuverlässigen Quellen, der Text wurde maschinell generiert und redaktionell geprüft.

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