Unbekannte Täter haben während einer Renovierungsphase Fossilien und weitere kostbare Exponate aus dem Goldfuß-Museum in Bonn-Poppelsdorf entwendet. Die Bonner Kriminalpolizei ermittelt jetzt und sucht Zeugen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben könnten.
Nach bisherigem Ermittlungsstand ereignete sich der Diebstahl zwischen dem 1. Dezember 2023 und dem 29. Juli 2026 – einem Zeitraum von zweieinhalb Jahren, in dem das Institut für Geologie der Universität Bonn in der Nußallee grundlegend renoviert wurde. Zu Beginn der Arbeiten wurden die Ausstellungsvitrinen mit einer hölzernen Einfassung versehen. Als die Holzverschalungen am 29. Juli 2026 entfernt wurden, entdeckten die Arbeiter Beschädigungen: Insgesamt 25 Vitrinen waren aufgebrochen worden. Aus ihnen fehlten die darin ausgestellten Fossilien und andere Exponate.
Wie die unbekannten Täter in das Gebäude gelangten, ist noch unklar. An den Zugangstüren wurden keine Aufbruchspuren festgestellt. Nach der Anzeigenaufnahme durch die Bonner Polizei sicherten Spezialisten des Erkennungsdienstes Spuren am Tatort. Das Kriminalkommissariat 13 übernahm die weiterführenden Ermittlungen wegen des Verdachts des besonders schweren Falls des Diebstahls.
Die Universität Bonn hat auf ihrer Website unter dem Link https://www.uni-bonn.de/gestohlene-fossilien Fotos ausgewählter entwendeter Fossilien und Exponate veröffentlicht. Die Ermittler fragen: Wer hat im Zeitraum zwischen dem 1. Dezember 2023 und dem 29. Juli 2026 verdächtige Beobachtungen am Museum Goldfuß gemacht? Wo wurden die auf der Website gezeigten Objekte angeboten?
Hinweise nehmen die Ermittler des Kriminalkommissariats 13 unter der Telefonnummer 0228 15-0 oder per E-Mail unter kk13.bonn@polizei.nrw.de entgegen.
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