Graffiti-Sprayer nach Zeugenhinweis in Hagenow gestellt

(Symbolbild)

In der vergangenen Nacht haben Polizeibeamte des Polizeireviers Hagenow einen 20-Jährigen gestellt, der im Verdacht steht, ein großflächiges Graffiti an einem Parkhaus angebracht zu haben. Bei der Feststellung leistete der Mann erheblichen Widerstand – er selbst und zwei Polizeibeamte wurden leicht verletzt.

Gegen 23:45 Uhr meldete eine Zeugin, dass eine unbekannte Person die Außenwand eines Parkhauses in der Robert-Stock-Straße mit einem etwa sechs Meter breiten und zwei Meter hohen Graffiti besprühte. Anschließend flüchtete der Täter in Richtung einer Gartenanlage. Die Polizei suchte daraufhin in der Gegend, fand zunächst aber niemanden.

Gegen 01:00 Uhr meldete sich die Zeugin erneut: Das Graffiti wurde am selben Parkhaus weitergesprüht. Die Beamten fuhren erneut hin und stellten den Tatverdächtigen nach kurzer Flucht zu Fuß. Der Mann wehrte sich heftig gegen die Polizisten und musste gefesselt werden. Da er sich während der Festnahme massiv sperrte, setzte die Polizei schließlich auch ein Reizstoffsprühgerät ein. Bei den Widerstandshandlungen erlitten der 20-Jährige und zwei Polizeibeamte leichte Verletzungen.

Die Polizei identifizierte den Mann anschließend. Seine Erscheinung stimmte mit der Personenbeschreibung der Zeugin überein. In seinem Rucksack und in seinem Fahrzeug fanden die Beamten mehrere Spraydosen, die sie sicherstellten.

Das Graffiti ist ein Motiv mit Bezug zur Fußballszene. Die Kriminalpolizei ermittelt wegen Sachbeschädigung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte.


Wie viele dieser Fälle aufgeklärt werden

Von 1.291 Sachbeschädigungen im Landkreis Ludwigslust-Parchim konnte die Polizei 2025 345 aufklären, das sind 26,7 Prozent. Damit steht unser Kreis besser als das Land, wo 23,3 Prozent der Fälle aufgeklärt wurden. Bundesweit waren es 24,3 Prozent.

Quelle: Polizeiliche Kriminalstatistik des Bundeskriminalamts, 2025.

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.

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