Grenzüberschreitender Schlag gegen Autohehler: Fünf Männer in Untersuchungshaft

(Symbolbild)

Die Kriminalpolizeidirektion Rottweil hat einen großen Erfolg gegen eine internationale Bande von Autohehlern erzielt. Nach umfangreichen Ermittlungen seit Juni 2025 sitzen nun fünf Tatverdächtige in Untersuchungshaft, weitere sind geflüchtet oder haben sich gestellt.

Im Zentrum der Ermittlungen stand eine hauptsächlich rumänisch stämmige Gruppierung, deren Mitglieder überwiegend aus dem Raum Tuttlingen agierten. Die Verdächtigen sollen im großen Stil betrügerisch erlangte, unterschlagene und gestohlene Autos aus Frankreich, Italien, Spanien, Ungarn und weiteren Ländern verschoben haben. Insgesamt konnten der Gruppe 37 Fälle von Kraftfahrzeug-Hehlerei mit einem Gesamtwert von rund 1,3 Millionen Euro zugeordnet werden.

Das Vorgehen war ausgefeilelt: Die Verdächtigen ließen die gestohlenen oder betrügerisch erworbenen Fahrzeuge — darunter Autos, Lastwagen und Transporter — bei deutschen Zulassungsstellen anmelden, ließen neue Hauptuntersuchungen durchführen und versahen sie mit Ausfuhrkennzeichen. Dabei nutzten sie deutschlandweit Strohmänner und teilweise gefälschte Dokumente. Anschließend verkauften sie die Fahrzeuge — teilweise über Scheinfirmen — ins Ausland weiter. Die meisten Fahrzeuge wurden darauf in Rumänien erneut zugelassen.

Am 10. Juni 2026 führte die rumänische Kriminalpolizei der Provinz Dâmbovița mit Unterstützung von zwei Beamten der Kriminalpolizeidirektion Rottweil eine Großrazzia durch. Die Ermittler durchsuchten 16 Objekte in Rumänien und nahmen acht Tatverdächtige fest. Sechs von ihnen kamen in Rumänien in Untersuchungshaft. Bei den Durchsuchungen stellten die Einsatzkräfte sieben hochwertige Fahrzeuge und Bargeld in erheblichem Umfang sicher.

Zeitgleich zur rumänischen Operation gelang es in Deutschland, ein weiteres, per Haftbefehl gesuchtes Mitglied der Gruppe festzunehmen. Ein anderer Verdächtiger stellte sich freiwillig bei der Polizei in Rottweil und wurde ebenfalls in Untersuchungshaft genommen.

Von insgesamt elf in Deutschland Verdächtigen befinden sich mittlerweile fünf Männer im Alter von 23 bis 46 Jahren in Untersuchungshaft. Ein 33-jähriger Beschuldigter sitzt in Rumänien in Untersuchungshaft; gegen ihn erging ein europäischer Haftbefehl.

Die internationale Operation wurde durch das Projekt „ISF LUMEN Expanded“ des Landeskriminalamts Baden-Württemberg unterstützt, das von der Europäischen Union kofinanziert wird.

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz (Claude von Anthropic) erstellt. Die Daten stammen aus zuverlässigen Quellen, der Text wurde maschinell generiert und redaktionell geprüft.

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