Ein Großbrand zweier Stallgebäude in der Region Ravensburg hat am Mittwochabend zu erheblichen Schäden und mehreren Verletzten geführt. Die Brandermittler des Polizeireviers Ravensburg gehen davon aus, dass das erste Stallgebäude aufgrund eines technischen Defekts Feuer fing. Das zweite Gebäude geriet vermutlich durch starken Wind und Funkenflug in Brand. Der Sachschaden wird inzwischen auf rund 2,5 Millionen Euro beziffert.
Bei den Löscharbeiten wurden insgesamt 13 Personen verletzt. Elf Feuerwehrleute und ein Anwohner, der bei den Löscharbeiten unterstützte, erlitten bei der Explosion von im ersten Brandobjekt gelagerten Gasflaschen ein Knalltrauma. Ein weiterer Feuerwehrmann verletzte sich am Fuß.
Neben den beiden Stallgebäuden brannte auch ein angebautes Wohnhaus, das zum Zeitpunkt des Brandes unbewohnt war, größtenteils ab. Durch die Explosion der Gasflaschen wurden zudem mehrere benachbarte Wohn- und Nutzgebäude teils erheblich beschädigt. Im zweiten Brandobjekt kamen insgesamt 22 Kühe und vier Kälber in den Flammen ums Leben.
In der Nacht rückte ein Bagger an und zog die Brandherde auseinander, um der Feuerwehr das Löschen letzter Glutnester zu ermöglichen. Die Löscharbeiten dauerten bis in die Morgenstunden an; aktuell ist die Feuerwehr noch mit Nachlöscharbeiten an beiden Brandorten eingesetzt. Die Anwohner, die vorsorglich ihre Häuser verlassen mussten, konnten im Laufe der Nacht wieder in ihre Wohnräume zurückkehren. Die Stromversorgung wurde am Donnerstagvormittag durch einen Energieversorger wiederhergestellt.
Insgesamt waren rund 350 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr, des DRK, des THW und der Polizei am Brandort eingesetzt.
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.
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