Großeinsatz am Bahnhof Waren: Verdacht auf ätzende Flüssigkeit

(Symbolbild)

Ein Verdacht auf eine möglicherweise ätzende Flüssigkeit hat am Donnerstagvormittag einen großen Einsatz von Landes- und Bundespolizei, Feuerwehr und dem Gefahrgutzug des Landkreises am Bahnhof Waren/Müritz ausgelöst. Gegen 09:00 Uhr wurde die Meldung über die gefährliche Substanz im Fahrstuhl der Bahnhofsunterführung bekannt.

Der Einsatz steht im Zusammenhang mit einem Vorfall vom Mittwoch: Die Bundespolizei hatte damals eine Sachbeschädigung am Fahrstuhl festgestellt, die vermutlich durch eine säureartige Flüssigkeit verursacht worden war. Am folgenden Tag sollte eine Mitarbeiterin der Deutschen Bahn den Fahrstuhl reinigen. Dabei verspürte die Frau eine körperliche Reaktion auf ihrer Haut und vermutete, mit einem gefährlichen chemischen Stoff in Berührung gekommen zu sein. Sie meldete den Vorfall der Polizei.

Die eintreffenden Polizeikräfte sperrten den Fahrstuhl und für eine Stunde die Straße auf Höhe der Kreuzung Schweriner Damm/Ecke Mozartstraße Richtung der Teterower Straße. Der Zugverkehr wurde nicht beeinträchtigt. Der Gefahrgutzug des Landkreises untersuchte die gesicherten Spuren und konnte nach Angaben der Polizei keine Rückstände von Säure feststellen. Der Fahrstuhl bleibt dennoch gesperrt.

Im Zusammenhang mit den Maßnahmen vor Ort sicherte die Bundespolizei einen Kanister mit Resten eines stark ätzenden Reinigungsmittels, der auf einem stillgelegten Bahngleis gefunden wurde. Die Ermittlungen wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung laufen noch.

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.

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