Großeinsatz gegen Geldwäsche-Netzwerk: 71 Beschuldigte, 1700 Einsatzkräfte

(Symbolbild)

Ein entscheidender Schlag gegen die organisierte Kriminalität ist der Polizei Duisburg und dem Landesamt zur Bekämpfung der Finanzkriminalität am Mittwoch (30. September) gelungen. Unter Sachleitung der Staatsanwaltschaft Duisburg richtete sich die Großoperation gegen ein bundes- und europaweit tätiges Geldwäschenetzwerk sowie hochrangige Mitglieder einer Rockergruppierung.

Insgesamt 71 Beschuldigte stehen nun unter Verdacht der Bildung einer kriminellen Vereinigung, erpresserischen Menschenraubs, räuberischer und gewerbsmäßiger Erpressung, banden- und gewerbsmäßigen Betrugs und gewerbsmäßiger Geldwäsche. Darüber hinaus wird gegen sie wegen Waffendelikten, Körperverletzung und Steuerhinterziehung ermittelt.

Der Einsatz fand zeitgleich in Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Rheinland-Pfalz sowie in Belgien, Bulgarien und den Niederlanden statt. Dabei konnten die Behörden 14 Haftbefehle vollstrecken, darunter gegen führende Personen der Rockergruppierung. Über 140 Durchsuchungsanordnungen wurden durchgeführt. Mehrere Grundstücke, hochwertige Fahrzeuge, Luxusgüter sowie Konten und Geschäftsanteile wurden beschlagnahmt. Insgesamt sicherten die Einsatzkräfte Asservate in einer mindestens vierstelligen Zahl.

An der Operation beteiligten sich weit mehr als 1700 Einsatzkräfte von Staatsanwaltschaft, Polizei- und Finanzbehörden, darunter Spezialeinsatzkommandos, Beweissicherungs- und Festnahmeeinheiten, IT-Experten und mehr als 50 Spürhunde. Der Einsatz begann in den frühen Morgenstunden des 30. September und dauerte aufgrund des immensen Umfangs der sichergestellten Beweismittel bis zum 1. Oktober an.

Alle festgenommenen Beschuldigten wurden einem Haftrichter des Amtsgerichts Duisburg vorgeführt und sitzen nun in Untersuchungshaft. Die Polizei Duisburg bittet Geschädigte oder Betroffene, die bislang keinen Kontakt zu den Ermittlungsbehörden aufgenommen haben, das Hinweistelefon unter der Nummer 0203-280-3333 zu nutzen.

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.

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