Am Sonntag, 6. September, entschärft der Kampfmittelräumdienst eine amerikanische Fliegerbombe in Kiel-Dietrichsdorf. Etwa 5235 Personen aus 2580 Haushalten müssen ihre Wohnungen und Häuser verlassen.
Bei einer Auswertung eines Bombenhinweispunktes stießen die Spezialisten auf die 250 Kilogramm schwere Bombe in der Insterburger Straße. Sie liegt etwa vier Meter unter der Erde und ist mit einem Aufschlagszünder am Heck ausgestattet.
Die Entschärfung findet am Sonntagnachmittag statt. Bis 14 Uhr müssen alle Anwohner im betroffenen Bereich ihre Häuser verlassen. Zur gleichen Zeit richtet die Polizei Straßensperrungen ein. Sobald sichergestellt ist, dass sich niemand mehr im Sperrbereich aufhält, beginnen die Experten mit der Entschärfung. Die genaue Dauer ist nicht absehbar – Anwohner sollten sich auf mehrere Stunden einstellen und an Nahrung, Getränke und Medikamente denken.
Wer während der Entschärfung nicht anderweitig unterkommen kann, findet ab 13 Uhr Zuflucht in der Andreas-Gayk-Schule in der Straße Tiefe Allee 45. Die Schule ist über die Verdieckstraße erreichbar.
Anwohner, die Hilfe beim Verlassen ihrer Wohnungen brauchen, sollen sich frühzeitig unter 0431 / 5905 555 beim Servicetelefon der Kieler Berufsfeuerwehr melden. Die Nummer ist Samstag von 8 bis 16 Uhr sowie Sonntag ab 8 Uhr bis Einsatzende erreichbar.
Die Stadt Kiel verteilt ab Samstag mehrsprachige Handzettel an alle betroffenen Haushalte. Zusätzlich wird die Bevölkerung über Warn-Apps informiert. Auf der Homepage www.kiel.de/entschaerfung stellt die Stadt weitere Informationen zur Verfügung.
Mögliche Fahrplanänderungen des öffentlichen Nahverkehrs teilt das betroffene Unternehmen auf www.kvg-kiel.de mit. Die Polizei informiert am Einsatztag in den Sozialen Medien über den Fortlauf. Erreichbar sind die Facebook-Seite der Polizei Kiel und Plön unter http://t1p.de/pdkielfacebook sowie der Twitter-Account @SH_Polizei.
Eine Pressesprecherin der Polizeidirektion Kiel ist am Einsatztag unter 0431-160-2010 erreichbar und befindet sich ab 13 Uhr im Einsatzraum. Nach der Entschärfung haben Journalisten die Möglichkeit, Statements der Kampfmittelräumdienst-Mitarbeiter zu erhalten.
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.
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