Die Polizei Köln hat am Donnerstag, 15. Oktober, einen Großeinsatz zur Bekämpfung der Kriminalität in der Innenstadt und im rechtsrheinischen Stadtgebiet durchgeführt. Insgesamt 90 Polizistinnen und Polizisten in Uniform und in Zivil waren beteiligt. Gemeinsam mit Mitarbeitern des Amtes für Arbeitsschutz, der Familienkasse NRW und des Hauptzollamtes kontrollierten sie Kriminalitätsschwerpunkte und überprüften zahlreiche Gewerbebetriebe.
Die Polizei überprüfte insgesamt 134 Personen und erteilte 84 Platzverweise. Zwei Männer im Alter von 30 und 33 Jahren wurden in Gewahrsam genommen, da sie sich trotz Betretungs- und Aufenthaltsverbots auf dem Ebertplatz aufhielten. Die Einsatzkräfte leiteten zwei Strafverfahren wegen des Verdachts der Unterschlagung sowie mehrere Verfahren wegen Verstößen gegen das Arzneimittelgesetz und das Konsumcannabisgesetz ein. Im rechtsrheinischen Stadtgebiet stellten Polizisten zudem illegale THC-haltige Vapes sicher.
Bei den Kontrollen der Gewerbebetriebe kamen weitere Verstöße ans Licht. Der Kommunale Ordnungsdienst ahndete bei Testkäufen in Kiosken acht Verstöße gegen das Jugendschutzgesetz, nachdem dort Tabakwaren oder Alkohol an Minderjährige abgegeben worden waren. Die Kämmerei pfändete in Gaststätten und Spielhallen und trieb so insgesamt 240.000 Euro an offenen Forderungen ein. Die Lebensmittelüberwachung schloss einen Imbiss wegen gravierender Hygienemängel, darunter Mäusebefall.
Rauschgiftdelikte in Köln: der Vergleich mit Land und Bund
In Köln zählte die Polizei 2025 3.786 Rauschgiftdelikte, das sind 370 auf 100.000 Einwohner. Damit steht unsere Stadt deutlich schlechter als im Landesschnitt, wo 185 Fälle je 100.000 Einwohner erfasst wurden. Bundesweit sind es 192.
Quelle: Polizeiliche Kriminalstatistik des Bundeskriminalamts, 2025.
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.
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