Kiel – Mit einem massiven Einsatz hat die Kieler Polizei am Donnerstag, 20. August 2026, gezielt gegen Waffenkriminalität und illegale Drogen vorgegangen. 70 Beamtinnen und Beamte kontrollierten insgesamt 259 Personen am Hauptbahnhof und im Stadtteil Gaarden nach Waffen, Messern und Betäubungsmitteln.
Die Schwerpunktkontrollen begannen gegen 16:30 Uhr am Hauptbahnhof. Dort hielten die Polizisten 89 Personen an und überprüften sie. Das Ergebnis: Sie beschlagnahmten neun Messer. Vier davon waren Einhandmesser, die generell verboten sind. Die anderen fünf Messer verstießen gegen das Waffengesetz, weil sie an einem Bahnhof nicht mitgeführt werden durften. Für jeden Fund fertigte die Polizei eine Anzeige. Außerdem trafen die Beamten auf eine gesuchte Person, die einen Haftbefehl hatte. Sie wurde verhaftet und direkt zur JVA Kiel gebracht.
Um 18:20 Uhr verlegten die Einsatzkräfte dann nach Gaarden. Dort führten sie gemeinsam mit Mitarbeitern des Gewerbeamtes der Stadt Kiel eine zweite Kontrollwelle durch. Auf dem Vinetaplatz und in umliegenden Gaststätten überprüften sie 170 Personen und besichtigten 19 Lokale auf Verstöße gegen Gesetze und Gewerbevorgaben. In acht Gaststätten wurden Verstöße festgestellt; diese konnten aber weiterbetrieben werden.
Dabei fanden die Beamten zwei weitere Einhandmesser, die zwei Personen bei sich trugen. Eine weitere Person hatte ein verbotenes Reizstoffsprühgerät dabei. Auch diese Funde führten zu Anzeigen. Zusätzlich stellten die Polizisten sechs Personen fest, die ausländerrechtliche Verstöße begangen hatten. Sie wurden dem Landesamt für Zuwanderung und Flüchtlinge überstellt.
Die Kontrollmaßnahmen waren Teil der Strategie zur Bekämpfung von Gewaltkriminalität in Verkehrsmitteln, an Bahnhöfen und Haltestellen.
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.
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