Eine 84-Jährige aus Gummersbach ist einem ausgefeilten Betrugsskandal knapp entgangen. Am Donnerstag, 29. Oktober, gegen 22 Uhr rief ein Unbekannter die Seniorin an und gab sich als Polizist der Wache Wipperfürth aus. Er behauptete, dass Ganoven es auf ihr Geld und ihre Wertsachen abgesehen hätten.
Kurz darauf erschien ein Mann an der Wohnung der 84-Jährigen in der Nähe der Neudieringhauser Straße und stellte sich als ziviler Polizeibeamter vor. Die ältere Dame ließ ihn hinein. Der Mann forderte sie auf, ihm ihre Wertsachen auszuhändigen. Doch die Seniorin wurde misstrauisch und verweigerte dies. Der Anrufer am Telefon wurde daraufhin aggressiv, drohte ihr mit angeblichen staatsanwaltlichen Sanktionen und versuchte, Druck aufzubauen. Die Frau kündigte an, die echte Polizei zu rufen – woraufhin das Telefonat sofort endete und der Mann aus ihrer Wohnung flüchtete.
Die Polizei fahndet nach dem Unbekannten: Er war etwa 25 bis 30 Jahre alt, circa 1,65 Meter groß, schlank gebaut und hatte dunkle, kurze Haare mit leichten Locken. Er trug einen dunklen Pullover und Jeans und sprach Hochdeutsch.
Hinweise nimmt das Kriminalkommissariat 3 des Oberbergischen Kreises unter der Telefonnummer 02261 8199-0 oder per E-Mail an poststelle.oberbergischer-kreis@polizei.nrw.de entgegen.
Die Entwicklung im Oberbergischen Kreis
2024 zählte die Polizei im Oberbergischen Kreis 1.106 Betrugsfälle, 2025 waren es 1.275 — 15,3 Prozent mehr. Bundesweit ist die Zahl im selben Zeitraum um 7,7 Prozent gesunken.
Quelle: Polizeiliche Kriminalstatistik des Bundeskriminalamts, 2025.
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.
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