Zu Halloween haben Polizei und Kommunale Ordnungsdienste (KOD) in Dortmund und Lünen einen groß angelegten Einsatz durchgeführt. Uniformierte und zivile Einsatzkräfte waren verstärkt an bekannten Treffpunkten präsent und kontrollierten gezielt Jugendliche und junge Erwachsene. Auch ausgewählte Kioske und andere Gewerbebetriebe wurden überprüft, wobei der Fokus auf dem Jugendschutz lag.
Das Abbrennen von Böllern beschäftigte die Einsatzkräfte besonders häufig: Die Polizei rückte deswegen zu insgesamt 44 Einsätzen aus. Vereinzelt wurden zudem Eier auf Personen und Fahrzeuge geworfen. Besonders betroffen waren die Bereiche Lünen-Brambauer und Lünen-Süd, wo Polizei und Ordnungsbehörden mit zusätzlichen Kräften ihre Präsenz verstärkten.
Im Rahmen des gemeinsamen Einsatzes kontrollierten Polizei und KOD mehr als 350 Personen und erteilten rund 80 Platzverweise. Die Kommunalen Ordnungsdienste führten insgesamt 18 Gewerbekontrollen durch. Darüber hinaus beschlagnahmten die Einsatzkräfte unter anderem Pyrotechnik und führten zahlreiche Durchsuchungen durch. Beim Jugendschutz sprachen die Einsatzkräfte Verwarnungen aus, erteilten Platzverweise und informierten Eltern über das Verhalten ihrer Kinder. In Lünen wurden drei Jugendliche ihren Eltern übergeben. Die Polizei kontrollierte mehr als 20 Fahrzeuge.
Bei den Einsätzen stellten die Beamten ein illegales Glücksspiel in Form einer Pokerrunde im Hinterzimmer einer Pizzeria fest. Es kam zudem zu Widerstandshandlungen und Beleidigungen gegen Mitarbeiter des Kommunalen Ordnungsdienstes in Scharnhorst und Lünen-Brambauer – die Polizei fertigte daraufhin Strafanzeigen. Registriert wurden außerdem vier Sachbeschädigungen durch Feuer sowie eine Sachbeschädigung an einem Pkw.
Parallel zu den Halloween-Maßnahmen führte die Polizei Dortmund verstärkte Kontroll- und Präsenzmaßnahmen im Rahmen ihrer Präsenzkonzeption «Fokus» in der Innenstadt und der Nordstadt durch. Ziel war es, bekannte Anlaufpunkte aufzusuchen, Straßen- und Drogenkriminalität zu bekämpfen und durch gezielte Kontrollen die Sicherheit im öffentlichen Raum zu stärken.
In der Nordstadt kontrollierten die Einsatzkräfte eine Grünfläche an der Schumannstraße, nachdem zivile Kräfte Hinweise auf regen Drogenhandel festgestellt hatten. Bei der anschließenden Kontrolle mehrerer Personen fanden die Beamten bei einem Mann rund 15 Gramm Kokain und stellten die Betäubungsmittel sicher.
In der Dortmunder Innenstadt kam es zu mehreren polizeilichen Maßnahmen. In der Moritzstraße nahmen die Einsatzkräfte nach einem versuchten Kellereinbruch einen Tatverdächtigen fest und brachten ihn in das Polizeigewahrsam. In der Victoriastraße führten sie einen Randalierer zur Verhinderung weiterer Straftaten dem Polizeigewahrsam zu. Die Einsatzkräfte kontrollierten mehr als 40 Fahrzeuge und fertigten drei Strafanzeigen wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis. Zudem stellten sie eine Handvoll Verkehrsordnungswidrigkeiten fest und ahndeten mehr als 15 Verstöße mit Verwarngeldern.
Insgesamt kontrollierten die Einsatzkräfte bei den «Fokus»-Maßnahmen mehr als 95 Personen und sprachen acht Platzverweise aus. Sie fertigten insgesamt rund 20 Strafanzeigen und acht Ordnungswidrigkeitenanzeigen. Zudem stellten sie sechs Verkehrsordnungswidrigkeiten fest und führten diverse Sicherstellungen durch. Die Polizei Dortmund kündigt an, auch künftig sowohl im Rahmen ihrer regelmäßigen Präsenzkonzeption «Fokus» als auch bei besonderen Anlässen mit verstärkten Kontrollen präsent zu sein.
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.
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