Die Duisburger Polizei hat am Halloween-Wochenende mit einem verstärkten Aufgebot reagiert. Neben regulären Beamtinnen und Beamten waren auch Kräfte der Bereitschaftspolizei sowie zivile Einsatzkräfte im Einsatz. Im Stadtteil Hochfeld kam erneut eine mobile Videobeobachtungsanlage zum Einsatz.
Eine Versammlung in Duisburg-Hamborn zwischen 15:00 und 16:30 Uhr verlief mit etwa 200 Teilnehmenden fast ohne Störungen. Lediglich in einem Fall schrieb die Polizei eine Anzeige, weil ein Teilnehmer eine strafrechtlich relevante Parole rief. Der Staatsschutz übernahm die Ermittlungen in diesem Fall.
Im gesamten Stadtgebiet kam es wie in den Vorjahren zu zahlreichen Böller- und Eierwürfen sowie zu Ruhestörungen. Die verstärkten Sicherheits- und Präsenzmaßnahmen zeigten erkennbar Wirkung. In mehreren Fällen warfen Personen mit Eiern in Richtung der Einsatzkräfte und auch auf Mitarbeitende der Duisburger Verkehrsgesellschaft (DVG).
Im Bereich der Asterlager Straße in Hochemmerich waren gehäuft Jugendliche mit E-Scootern unterwegs. Die Polizei führte mehrere Personen- und Fahrzeugkontrollen durch. Ein 14-Jähriger fuhr mit einem Elektrokleinstfahrzeug über den Radweg. Die Polizisten stellten fest, dass das Fahrzeug zu schnell fahren konnte. Sie stellten das Zweirad sicher und schrieben eine Anzeige wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis und fehlenden Versicherungsschutzes.
Ein 19-Jähriger muss sich wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis verantworten. Er war im Bereich der Maxstraße in Hamborn mit einem Fatbike unterwegs, das eine Geschwindigkeit von 20 km/h erreichte, ohne dass er in die Pedale treten musste. Die Fahrt durfte er nicht fortsetzen.
Im Bereich der Rügenstraße in Neumühl wurden Einsatzfahrzeuge der Polizei mit Feuerwerkskörpern beworfen. Es entstand weder Sachschaden noch wurden Menschen verletzt.
Im Stadtteil Hochfeld kam es vermehrt zu Pyrotechnik-Einsätzen und größeren Personensammlungen. Die Beamten schritten konsequent ein, stellten Identitäten fest und erteilten Platzverweise.
Auf der Siechenhausstraße wurden aus einer Gruppe mehrere Feuerwerkskörper gezündet. Verletzt wurde niemand. Die Beamten fertigten mehrere Strafanzeigen, nahmen drei Personen in Gewahrsam und stellten Beweismittel sicher.
Ein Jugendlicher von der Wanheimer Straße/Liebfrauenstraße muss sich wegen eines Verstoßes gegen das Sprengstoffgesetz verantworten. Bei ihm fanden die Beamten auch ein Reizgasspray, weshalb ein weiteres Verfahren wegen eines Verstoßes gegen das Waffengesetz eingeleitet wurde. Auch dieser Jugendliche wurde seinen Eltern übergeben.
Am Hochheider Markt versuchten Personen mit Böllern, eine Schaufensterscheibe zu beschädigen. Die Beamten leiteten ein Verfahren wegen Sachbeschädigung ein.
Im Bereich des Bürgermeister-Bongartz-Platzes zündeten Personen Feuerwerkskörper. Die Beamten kontrollierten insgesamt 25 Personen auf einmal, erteilten ihnen Platzverweise und schrieben eine Ordnungswidrigkeitenanzeige wegen eines Verstoßes gegen das Sprengstoffgesetz.
Insgesamt rückten die Beamtinnen und Beamten bis in die Nacht zum 1. November um 1 Uhr zu insgesamt 110 Einsätzen mit direktem Bezug zum Halloween-Geschehen aus. Die Polizei leitete 17 Straf- und vier Ordnungswidrigkeitenverfahren ein, nahm sechs Personen in Gewahrsam und erteilte 50 Platzverweise.
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.
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