In der Nacht vom 31. Oktober auf den 1. November kam es im Kreis Heinsberg zu mehreren Straftaten. Die Polizei ermittelt nun in mehreren Fällen und sucht Zeugen.
In einer Diskothek in Himmerich griff ein Mann gegen 2.45 Uhr mehrere Personen an: Er schlug ihnen ins Gesicht und trat gegen das Schienbein. Dabei beschädigte er auch ein Handy. Der Täter flüchtete unbekannt. Nach Angaben der Opfer war er 35 bis 40 Jahre alt, etwa 170 Zentimeter groß und trug ein weißes T-Shirt.
In Heinsberg-Randerath wurden gegen 5 Uhr zwei junge Männer mit Pflastersteinen beworfen. Ein Opfer erlitt eine Verletzung im Gesicht, der andere am Ohr. Die Täter flohen. Nach Aussage der Geschädigten wirkten sie südländisch.
An der Graf-von-Galen-Straße in Heinsberg-Oberbruch zog ein unbekannter Mann gegen Mitternacht ein Messer und bedrohte einen 15-Jährigen, der daraufhin flüchtete. Der Mann trug eine schwarze Mütze, eine graue Jacke mit Reflektoren sowie schwarze Jeans. Die Polizei ermittelt wegen Bedrohung und sucht Hinweise zu diesem Fall.
Zudem gab es drei Sachbeschädigungen: In Porselen zündeten gegen 19.30 Uhr vier unbekannte Jugendliche an der Ecke Rurtalstraße/Am Kornkamp Böller an. Die Explosion beschädigte das Glas einer Fahrradständer-Überdachung.
In Hückelhoven an der Straße am Landabsatz wurde eine Mülltonne in Brand gesetzt. Etwa 20 bis 30 Jugendliche entfernten sich auf E-Scootern in verschiedene Richtungen. Polizisten löschten das Feuer selbstständig.
In Wegberg-Arsbeck warf ein Unbekannter einen Feuerwerkskörper auf das Dach einer Turnhalle. Das Dach geriet in Brand und es entstand ein Brandloch. Die Polizei sicherte mehrere illegal importierte Feuerwerkskörper ohne Prüfzeichen und nahm Spuren auf.
Hinweise zu den Straftaten nimmt die Polizei Heinsberg unter der Telefonnummer 02452 920 0 entgegen. Tipps können auch über die Internetseite der Polizei Heinsberg oder unter https://polizei.nrw/artikel/anzeige-hinweis gegeben werden.
Wie viele dieser Fälle aufgeklärt werden
Von 1.187 einfachen Körperverletzungen im Landkreis Heinsberg konnte die Polizei 2025 1.088 aufklären, das sind 91,7 Prozent. Damit steht unser Kreis fast genauso wie das Land, wo 89,2 Prozent der Fälle aufgeklärt wurden. Bundesweit waren es 90,2 Prozent.
Quelle: Polizeiliche Kriminalstatistik des Bundeskriminalamts, 2025.
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.
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