Die Polizei Hamm appelliert an alle Halloween-Feiernden, Rücksicht zu nehmen und die Grenzen des Erlaubten einzuhalten. Was als harmloser Streich gedacht ist, kann schnell strafbar werden.
Eier an Hausfassaden, Farbe auf Autos oder umgeworfene Blumentöpfe sind keine Kavaliersdelikte. Wer fremdes Eigentum beschädigt, muss mit einer Strafanzeige rechnen. Die Polizei ermittelt in solchen Fällen wegen Sachbeschädigung.
Auch bei der Wahl des Kostüms ist Vorsicht geboten: Waffenattrappen und andere täuschend echt wirkende Gegenstände können für Verunsicherung sorgen. Wer andere gezielt bedroht oder durch sein Verhalten gefährdet, überschreitet die Grenze des Halloween-Spaßes und muss mit rechtlichen Konsequenzen rechnen.
Wer Halloween-Partys besucht, sollte die eigene Heimfahrt frühzeitig planen. Alkohol und das Führen eines Fahrzeugs passen nicht zusammen. Wer getrunken hat, sollte das Auto stehen lassen und auf öffentliche Verkehrsmittel, ein Taxi oder einen nüchternen Fahrer zurückgreifen.
Eltern sollten ihre Kinder über die Grenzen des Erlaubten und mögliche Folgen aufklären. Fremdes Eigentum ist zu respektieren, andere Menschen dürfen nicht gefährdet werden und aus einem Scherz darf keine Straftat werden.
Die Polizei Hamm wird am Halloween-Abend verstärkt im Stadtgebiet präsent sein und bei Bedarf konsequent einschreiten. Wer eine bedrohliche Situation erlebt oder beobachtet, kann jederzeit den Polizeinotruf 110 wählen.
Sachbeschädigungen in Hamm: der Vergleich mit Land und Bund
In Hamm zählte die Polizei 2025 1.620 Sachbeschädigungen, das sind 900 auf 100.000 Einwohner. Damit steht unsere Stadt schlechter als im Landesschnitt, wo 674 Fälle je 100.000 Einwohner erfasst wurden. Bundesweit sind es 650.
Quelle: Polizeiliche Kriminalstatistik des Bundeskriminalamts, 2025.
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.
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