Bei Verkehrskontrollen auf den Zufahrtswegen zur Hanfmesse in Düsseldorf hat die Polizei erschreckende Ergebnisse ermittelt. Von Freitag, 21. August bis Sonntag, 23. August 2026 führte die Polizei Düsseldorf mit Unterstützung der Behörden aus Duisburg, Bochum, Oberhausen und Gütersloh die Kontrollen durch.
Nach positiven Drogenvortests ließ die Polizei 81 Blutproben entnehmen, um zu prüfen, ob Fahrer die neu eingeführte Grenze von 3,5 Nanogramm pro Milliliter für das Fahren unter Cannabiseinfluss überschritten haben. Das Ergebnis schockiert: Von den 81 Blutproben waren 79 positiv — eine Quote von 97,5 Prozent. Besonders bemerkenswert: 64 dieser Proben überschritten die Grenze von 3,5 ng/ml, was einer Quote von 79 Prozent entspricht. Nur 18,5 Prozent lagen darunter.
„Wenn fast 80 Prozent der Autofahrer, die unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln (Cannabis) stehen, den vom Gesetzgeber gewählten Grenzwert nicht einhalten, bedeutet dies, dass wir bei unseren Verkehrskontrollen noch konsequenter vorgehen müssen“, sagt Polizeipräsidentin Miriam Brauns. Die Zahlen zeigen nach ihrer Auffassung, „wie verantwortungslos einige Fahrer mit der Sicherheit anderer Verkehrsteilnehmer umgehen“.
Die Düsseldorfer Polizei kündigte an, auch künftig Verkehrskontrollen mit dem Schwerpunkt berauschende Mittel im Straßenverkehr durchzuführen — sowohl anlassbezogen als auch anlassunabhängig in der Landeshauptstadt und im Zuständigkeitsbereich auf den Autobahnen. Verstöße sollen konsequent geahndet werden.
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.
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