Hanfmesse in Düsseldorf: Polizei zieht Bilanz von Drogenkontrollwochenende

Diebesgut

Die Polizei Düsseldorf hat am Wochenende intensive Verkehrskontrollen rund um die Hanfmesse im Areal Böhler durchgeführt. Die mobilen Einsatzteams kontrollierten gezielt Fahrzeuge auf den Zufahrtswegen zur Veranstaltung.

Am Freitag wurden 30 Autofahrer positiv auf Drogeneinfluss getestet. Bei 27 Fahrern bestand der Verdacht, unter THC-Einfluss gefahren zu sein, bei einem unter Kokaineinfluss und bei einem unter kombiniertem THC- und Amphetamineinfluss. Ein weiterer Fahrer stand mutmaßlich unter dem Einfluss von THC und Kokain. Bei allen wurden Blutproben entnommen. Zusätzlich ergaben sich achtmal Verdacht auf Straftaten, darunter Fahren ohne Fahrerlaubnis sowie Verstöße gegen das Betäubungsmittel- und Konsumcannabisgesetz.

Ein 29-Jähriger fiel mit etwa 70 Gramm Marihuana auf. Der Mann gab an, die Menge für den Eigenkonsum mitzuführen. Die Drogen wurden beschlagnahmt, eine Strafanzeige folgte.

Am Samstag stoppten die Beamten 27 Fahrer mit Verdacht auf Fahren unter Drogeneinfluss. Bei 18 von ihnen zeigte der Test positiv auf THC. Ein Fahrer wurde positiv auf THC und Amphetamin getestet, ein anderer auf THC und Alkohol. Blutproben wurden genommen, Strafanzeigen geschrieben. In zwei Fällen entstand Verdacht auf Trunkenheit im Verkehr nach § 316 StGB, in 18 Fällen auf Ordnungswidrigkeiten nach § 24a Straßenverkehrsgesetz.

Ein 21-Jähriger aus Düsseldorf wurde gleich zweimal erwischt. Am Freitag stoppten ihn die Beamten mit positivem Drogentest, am Samstag erneut – wieder mit positivem Befund. Wegen des wiederholten Fahrens unter Drogeneinfluss drohen ihm ein Bußgeld von 1.000 Euro und ein verlängertes Fahrverbot.

Am Sonntag wurden 31 Fahrer mit Verdacht auf Fahren unter Drogeneinfluss kontrolliert. 30 testeten positiv auf THC, einer auf THC, Amphetamin und Methamphetamin. Blutproben wurden entnommen, zwei Strafverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr eingeleitet und 29 Ordnungswidrigkeitsanzeigen geschrieben. Ein Führerschein wurde vor Ort beschlagnahmt.

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.

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