Am Freitagabend, den 9. Oktober 2026, gegen 21:30 Uhr, kam es am Skaterpark im Bereich der Ernst-Walz-Brücke in Heidelberg zu einem Angriff auf eine Gruppe von etwa acht Jugendlichen. Als die Gruppe zu Fuß in Richtung Theodor-Heuss-Brücke unterwegs war, kam ihr eine Gruppe von etwa zehn männlichen Jugendlichen im Alter von 16 bis 18 Jahren entgegen und pöbelte sie an.
Die angegriffenen Jugendlichen ignorierten das Verhalten zunächst. Daraufhin schubsten drei bis vier Personen aus der entgegenkommenden Gruppe einen 16-jährigen Jungen mehrfach umher, sodass dieser zu Boden fiel. Einer der Täter zog ein Pfefferspray und sprühte es dem 16-Jährigen aus nächster Nähe ins Gesicht. Auch ein 16-jähriges Mädchen, das sich in unmittelbarer Nähe befand, bekam das Reizgas in die Augen. Anschließend verließen die Täter die Örtlichkeit zu Fuß in unbekannte Richtung.
Der 16-Jährige wurde vorsorglich in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht. Nach derzeitigem Stand erlitten er und das Mädchen leichte Verletzungen.
Der Jugendliche, der das Pfefferspray einsetzte, wird wie folgt beschrieben: ungefähr 16 bis 18 Jahre alt, etwa 1,70 Meter groß, schlanke Statur, dunkle Haare, bekleidet mit einer hellen Jacke und einer dunklen Basecap.
Ermittlungen laufen — Zeugen gesucht
Die Kriminalpolizeidirektion Heidelberg im Haus des Jugendrechts Heidelberg/Rhein-Neckar-Kreis ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung. Personen, die den Vorfall am Freitagabend im Bereich des Skaterparks an der Ernst-Walz-Brücke beobachtet haben oder Angaben zu den Tätern machen können, werden gebeten, sich beim kriminalpolizeilichen Hinweistelefon unter der Nummer 0621 174-4444 zu melden.
Wie viele dieser Fälle aufgeklärt werden
Die Kriminalstatistik fasst gefährliche und schwere Körperverletzungen zu einer Gruppe zusammen. Von 331 gefährlichen und schweren Körperverletzungen in Heidelberg konnte die Polizei 2025 273 aufklären, das sind 82,5 Prozent. Damit steht unsere Stadt fast genauso wie das Land, wo 82,2 Prozent der Fälle aufgeklärt wurden. Bundesweit waren es 80,5 Prozent.
Quelle: Polizeiliche Kriminalstatistik des Bundeskriminalamts, 2025.
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.
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