Ein Zeuge beobachtete am 24. April nahe der Straße Am Elsterbusch in Herford, wie zwei nicht angeleinte Hunde ein Stück Rehwild hetzten und zu Boden brachten. Das Tier gab deutliche Klagelaute von sich, während die Hunde es bissen. Der Halter der beiden Tiere – offenbar ein Husky und ein Schäferhund – leinte seine Hunde an und verließ die Stelle, ohne sich um die schwer verletzte Ricke zu kümmern. Das Tier verendete.
Der Zeuge alarmierte daraufhin den zuständigen Jagdpächter. Dieser stellte nicht nur deutliche Bisspuren an Hals und Schulter der toten Ricke fest, sondern bemerkte auch, dass das Tier trächtig war – die Ricke hätte also bald Nachwuchs bekommen.
Die Kriminalpolizei Herford hat Ermittlungen wegen Jagdwilderei eingeleitet. Der Zeuge hatte Fotos von den Hunden und dem Hundehalter gemacht. Das Amtsgericht Bielefeld hat mit Beschluss angeordnet, dass diese Aufnahmen zur Fahndung veröffentlicht werden. Sie sind im Fahndungsportal NRW abrufbar unter: https://polizei.nrw/fahndung/216725
Die Polizei sucht weitere Zeugen, die Angaben zum Hundehalter machen können. Hinweise werden unter der Telefonnummer 05221/8880 entgegengenommen.
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.
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