Die Stimmung in der Automobilindustrie hat sich im September stark eingetrübt. Der Ifo-Geschäftsklimaindex für die Branche fiel auf -35,0 Punkte, nachdem er im August noch bei -22,0 Punkten lag, wie das Ifo-Institut am Montag mitteilte.
Die Unternehmen bewerten ihre gegenwärtige Geschäftslage deutlich pessimistischer als noch im Vormonat. Noch besorgniserregender: Die Lage ist sogar schlechter als im Juni und Juli, als die Branche bereits einen bisherigen Tiefstand des Jahres 2026 erreicht hatte. Die Geschäftserwartungen der Unternehmen waren schon im August drastisch eingebrochen und verharren im September auf diesem niedrigen Niveau. „Die Automobilindustrie steckt weiterhin in der Krise“, fasst Ifo-Branchenexpertin Anita Wölfl die Lage zusammen.
Die Krisenstimmung zeigt sich auch in anderen Kennziffern: Die Exporterwartungen der Autoindustrie waren von Juli bis August gestiegen, ebenso wie die Beschäftigungserwartungen. Im September kippte diese Entwicklung um – beide Erwartungen sind erneut gefallen. Zudem bewerten die Unternehmen ihren Auftragsbestand im September schlechter als im August. Auch die Ertragslage, die quartalsweise abgefragt wird, ist dem Bericht zufolge im dritten Quartal im Vergleich zum Vorquartal deutlich gesunken.
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz aus offiziellen Quellen erstellt und redaktionell geprüft.
Autor: dts Nachrichtenagentur