Ingo Dudenhausen hat sein Amt als Polizeipräsident von Gelsenkirchen angetreten. Der 60-Jährige erhielt seine Ernennungsurkunde am Mittwoch, 4. November 2026, von Staatssekretärin Dr. Daniela Lesmeister bei einer feierlichen Veranstaltung, an der Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Verwaltung, Polizei und weiteren Bereichen des öffentlichen Lebens teilnahmen. Am darauffolgenden Tag, 5. November 2026, nahm Dudenhausen seinen Dienst als Behördenleiter des Polizeipräsidiums Gelsenkirchen auf.
Er folgt auf Tim Frommeyer, der im Juli 2026 zur Polizei in Dortmund wechselte. Dudenhausen bringt 40 Jahre Erfahrung in der Polizei mit und hat in verschiedenen Funktionen und Behörden Führungsverantwortung übernommen. Zuletzt war er sieben Jahre im Ministerium des Innern des Landes Nordrhein-Westfalen tätig.
„Das Ruhrgebiet ist für mich Heimat. Umso mehr freue ich mich darauf, nun Verantwortung für die Beschäftigten der Polizei Gelsenkirchen und für die Menschen in der Stadt zu übernehmen“, erklärte der neue Behördenleiter. Das Polizeipräsidium biete mit seinen vielfältigen Aufgaben und besonderen Herausforderungen ein äußerst interessantes Tätigkeitsfeld.
Für seine ersten Wochen im neuen Amt hat sich Dudenhausen vor allem vorgenommen, die Behörde und ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kennenzulernen. Der persönliche Austausch und ein unmittelbarer Einblick in die unterschiedlichen Aufgabenbereiche stehen dabei im Mittelpunkt. „Gegenseitige Offenheit und Verlässlichkeit sind mir im Umgang miteinander besonders wichtig“, sagte er.
Inhaltlich möchte der neue Polizeipräsident die Arbeit der „Soko Jugend“ weiter stärken und die Bekämpfung der Clankriminalität vorantreiben. Auch das Themenfeld „Kritische Infrastrukturen“ und den Umgang mit hybriden Bedrohungen will er in den Blick nehmen.
Ein besonderes Augenmerk gilt zudem der Zusammenarbeit mit den unterschiedlichen Sicherheits- und Netzwerkpartnern in Gelsenkirchen. Dazu gehört neben der Ordnungspartnerschaft auch die Zusammenarbeit mit dem FC Schalke 04 und die zahlreichen damit verbundenen polizeilichen Herausforderungen.
Für die Übernahme der neuen Aufgabe hat sich Dudenhausen ganz bewusst entschieden und hierfür seine Dienstzeit verlängert. „Ich möchte in Gelsenkirchen gerne etwas bewegen“, erklärte er. Für seine Amtszeit setzt er zudem auf Beständigkeit. „Die Polizei Gelsenkirchen soll ab jetzt Kontinuität in der Führung erfahren“, sagte der neue Polizeipräsident.
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.
» Weitere Polizeimeldungen aus Nordrhein-Westfalen
Auch aus Nordrhein-Westfalen:
Mehr Polizeimeldungen: